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Zum grün-roten Vorstoß in München für eine Atomkraft-Laufzeitverlängerung:

ÖDP-Chef Ruff: „Das ist ein ökologischer Offenbarungseid, ein energiepolitischer Scherbenhaufen!“

Landesvorsitzender Tobias Ruff (Foto: ÖDP)

Der Vorstoß der Münchner Grünen und SPD, das Atomkraftwerk Isar 2 doch länger laufen zu lassen, ist nach Ansicht des ÖDP-Landesvorsitzenden Tobias Ruff „ein ökologischer Offenbarungseid“. „Grüne und SPD geben in der Stadt München ihre letzten umweltpolitischen Inhalte auf, weil die Landeshauptstadt energiepolitisch vor einem Scherbenhaufen steht. Anders als häufig verkündet, hat München aus eigener Energieerzeugung nur einen regenerativen Anteil von 3,6 Prozent (letzte Erfassung aus dem Jahr 2019). Die gegenteiligen Verlautbarungen der Münchner Stadtspitze über einen höheren regenerativen Anteil  seien nicht zutreffend, weil es sich dabei lediglich um Zertifikate-Handel für Öko-Strom handelt, der irgendwo ohne physikalischen Bezug zu München hergestellt wird“, sagt Ruff, der seit 2010 für die ÖDP im Münchner Stadtrat sitzt. 

„Dass die grüne Bürgermeisterin Habenschaden der CSU vorwirft, Bayern in eine Abhängigkeit von russischer Energie geführt zu haben, ist zwar berechtigt, aber in München ist es noch viel schlimmer. Die Stadtregierungen der letzten Jahrzehnte haben leider überhaupt nichts getan, um gegenzusteuern und die fossile Abhängigkeit abzumildern. Nicht einmal auf dem Dach der Stadtwerkezentrale ist eine Photovoltaikanlage“, kritisiert der bayerische ÖDP-Vorsitzende.

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