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Schubkarrenweise Unterschriftenlisten zur Rettung des urbanen Grüns!

Bürgerbegehren Grünflächen-erhalten.de übergibt in München 60.000 Unterschriften

Der bayerische ÖDP-Chef und Münchner Stadtrat Tobias Ruff (4.v.r.) ist einer der beiden Sprecher des Bürgerbegehrens (Foto: ÖDP)

München. Der Trägerkreis des Bürgerbegehrens „Grünflächen erhalten“ hat heute 60.000 Unterschriften an die Stadt München übergeben. Die Initiatoren, die Bürgerinitiative „Grünflächen-erhalten.de, die ÖDP München und die Münchner Parents4Future, wollen „die noch verbleibenden Grünflächen in der Stadt retten und vor Umwidmung in Bauland bewahren“. Mehrere Schubkarren voller Unterschriftenlisten wurden ins Kreisverwaltungsreferat gebracht und an die an die Stadt übergeben. Das Bürgerbegehren wird insgesamt von knapp 60 Organisationen unterstützt - u. a. dem Landesbund für Vogelschutz, dem Bund Naturschutz sowie Green City.

„Die Resonanz und der Rückhalt in der Stadtbevölkerung ist enorm. Der Erhalt unserer wertvollen Grünflächen ist zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern eine Herzensangelegenheit“, sagte der bayerische ÖDP-Chef und Münchner Stadtrat Tobias Ruff, einer der beiden Sprecher des Bürgerbegehrens. „Die Menschen wissen, wie entscheidend das urbane Grün für Mikroklima und Artenvielfalt, für Naherholung und Lebensqualität in der Stadt ist.“

München ist bereits die am stärksten versiegelte Großstadt Deutschlands. Das Bürgerbegehren richtet sich auch gegen die Argumentation der Stadtverwaltung, wonach die Grünflächen mehr würden: „Der offiziell steigende Anteil der Grünflächen im Flächennutzungsplan entsteht lediglich durch Umwidmung von Grünland in Grünflächen“, erklärt Stefan Hofmeir, Initiator und Sprecher des Bürgerbegehrens. 

„Gerade Familien wissen, wie wichtig die fußläufig erreichbaren städtischen Grünflächen sind. Das Grün um die Ecke bietet die Möglichkeit für Entspannung, Sport und Naherholung - essenziell für die psychische und physische Gesundheit unserer Kinder“, bekräftigt Elisabeth Frank von den Parents4Future München.

Beim KVR werden die eingereichten Unterschriften nun einzeln auf Gültigkeit geprüft und gezählt. Damit es zum angestrebten Bürgerentscheid kommen kann, werden knapp 34.000 gültige Unterschriften (entspricht 3 % der Kommunalwahlberechtigten) benötigt. 

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