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ÖDP ruft zum Klimastreik am 23. September auf

Landesvorsitzender Ruff: Jede Windenergieanlage senkt den Strompreis“

ÖDP-Landesvorsitzender Tobias Ruff. Foto: ÖDP.

Die ÖDP Bayern ruft zur Beteiligung am Klimastreik von FfF am kommenden Freitag auf. „Alles das deutet darauf hin, dass die Regierenden in Berlin nicht die Kraft oder den Willen haben, das Ruder herumzureißen“, sagt ÖDP-Landesvorsitzender Tobias Ruff und kritisiert dabei unter anderem die ausbleibende Verkehrswende und das Hin und Her bei der energetischen Gebäudesanierung. „Das Vorhaben, die Atomkraftwerke länger als geplant laufen zu lassen, lässt uns nun völlig an der ökologischen Ausrichtung der Regierungskoalition zweifeln“, so Ruff. Deshalb unterstützt die ÖDP den Klimastreik von Fridays for Future.

„Geradezu desaströs“ findet Ruff, „dass sich die Bayerische Staatsregierung auch in dieser Situation immer noch weigert, dass Windkraft an Land-Gesetz zügig umzusetzen“. „Sie lässt über Andi Scheuer sogar eine Kampagne gegen Windenergieanlagen ankündigen. Das ist verantwortungslos. 4000 neue Windenergieanlagen müssten in ganz Bayern installiert werden, um das kürzlich von der Bundesregierung beschlossene „Windkraft an Land“-Gesetz in Bayern umzusetzen. Nur 1000 zusätzliche will die Staatsregierung. Damit geht erneut Zeit verloren. Die Staatsregierung hat Bayern in eine desaströse Abhängigkeitssackgasse geführt. Nur mit 100% erneuerbarer Energieversorgung kann in Zukunft sichergestellt werden, dass auch Menschen mit geringerem Einkommen eine warme Stube und Strom zum verträglichen Preis bekommen. Jede Windenergieanlage senkt den Strompreis“, so Ruff.

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