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Countdown-Demo für Abschaltung des Atomreaktors

ÖDP-Chefin Becker: „Wenn am 15. April nicht Schluss ist, blüht die Anti-Atomkraft-Bewegung in voller Stärke auf“

ÖDP-Landesvorsitzende Agnes Becker kündigt die alte Stärke der Anti-Atomkraft-Bewegung an, wenn am 15. April nicht endgültig Schluss ist (Foto: ÖDP)

Mit monatlichen Countdown-Demos fordert ein Bündnis atomkraftkritischer Organisationen die Abschaltung des Atomreaktors Isar 2. Am Samstag demonstrierten dafür rund 150 Menschen in der Landshuter Altstadt. „Das ist heute nur der Auftakt für mehrere Countdown-Demos. Wenn am 15. April nicht endgültig Schluss ist mit dem Atomrisiko, dann wird die Anti-Atomkraft-Bewegung in voller Stärke aufblühen und die ÖDP wird an ihrer Spitze sein“, kündigte Landesvorsitzende Agnes Becker an. 

Die bayerische ÖDP-Chefin kritisierte in ihrer Rede, dass die Staatsregierung „den Ausbau der erneuerbaren Energien behindert und Bayern in eine Abhängigkeitssackgasse geführt“ habe. „Mit so einer saumiserablen Arbeitsbilanz wie der Söder würde ich mich nicht aus dem Haus trauen“, rief Becker unter großem Beifall. Eine Verlängerung des Atomrisikos ist nach Ansicht der ÖDP unverantwortbar und „ohne die seit 2019 überfällige Sicherheitsüberprüfung von Isar 2 vollends heller Wahnsinn“. Becker wirft CSU, FW und FDP vor, „den Weg zurück in das atomare Zeitalter vorzubereiten“.

Neben der ÖDP-Chefin sprachen am Samstag Louis Hermann vom Bündnis für Atomausstieg (BüfA) und Robert Grashei (IG Metall). Die nächste Countdown-Demo findet am 11. Februar in der Landshuter Altstadt statt.

Weitere Infos: https://www.buefa-landshut.de/

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