Passaus solare Zukunft:

Möglichst viele Großanlagen sollen auf geeignete städtische Dächer!

 

Die Dachflächen stadteigener Immobilien werden zur Errichtung von Photovoltaikanlagen an interessierte Investoren vermietet, sofern nicht Denkmalschutzvorschriften dagegen stehen. Diesem Antrag der ÖDP-Stadtratsfraktion hat der Ausschuss für Bauen und Liegenschaften bereits im letzten Jahr mit 10 zu 3 Stimmen zugestimmt. Jetzt arbeitet die Stadtverwaltung an einer Liste geeigneter städtischer Gebäude, die hierfür an interessierte Investoren für Großanlagen vermietet werden sollen und demnächst im Liegenschaftsausschuss vorgelegt wird. "Das ist ein noch landschaftschonenderer Weg zu regenerativem Strom als flächenverbrauchende Anlagen auf landwirtschaftlichen Grundstücken", meint Bürgermeister Urban Mangold.

 

Zwei Jahre ist es erst her, dass die Vermietung stadteigener Dächer für Photovoltaikanlagen mehrheitlich abgelehnt wurde. Jetzt tut sich einiges – und das nicht nur bei der Stadt. Der Event-Aufsichtsrat hat am Montag einer weiteren auf der Eisarena zugestimmt. Und jetzt sollen auch noch zahlreiche Dachflächen bei der Stadt selbst hinzukommen. Auch der Berufsschulverband ist bereits entsprechend aktiv und plant eine solare Nutzung seiner Dächer. Und kürzlich hat auch die Bahn angekündigt, das Dach des Hauptbahnhofs solar zu bestücken.

 

"Diese Entwicklung ist sehr erfreulich. Ich möchte da weiterhin nach Kräften anschieben. Denn wir müssen den Anteil der erneuerbaren Energien in den nächsten Jahren konsequent steigern. Auch der Windkraft im Binnenland dürfen nicht länger so viele bürokratische Hürden in den Weg gelegt werden. Und Kraft-Wärme-Kopplung soll künftig verstärkt mit erneuerbaren Energieträgern betrieben werden", fordert Urban Mangold.

 

Mangold: "Unsere Energieversorgung stützt sich zum allergrößten Teil auf fossile und damit begrenzt vorhandene Energieträger wie Kohle, Öl, Gas und Uran. Wir müssen mit allen Kräften neue Wege gehen und auch als Stadt die Energiewende unterstützen".

 

Im Februar hat außerdem der Stadtwerke-Aufsichtsrat auf Antrag der ÖDP die SWP-Geschäftsführung mit der Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs beauftragt, mit dem der Energieeigenerzeugungsanteil erhöht und dabei verstärkt auf erneuerbare Energien gesetzt werden soll. Das Thema wird den Aufsichtsrat demnächst erneut beschäftigen.

 


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