Dicke Luft: Münchner wollen kein Kohlekraftwerk mehr

ÖDP München bringt Bürgerbegehren zur Ziellinie

"Die ÖDP spielt beim Klimaschutz vorne mit - Es wird Zeit, dass Grüne und SPD nun zeigen, wo sie beim Klimaschutz stehen. Um die Klimaziele zu erreichen, muss dieses unverantwortliche Kraftwerk stillgelegt werden - wir machen mit dem Bürgerbegehren den Deckel drauf." Stephan Treffler, vom Landesvorstand der ÖDP Bayern sieht das Münchner Rathaus am Zug.

Die Ökologisch-Demokratische Partei in München hat mit einem breiten Bündnis "Raus-aus-der-Steinkohle" 42.195 Unterschriften bei der Stadt München eingereicht - ca. 34.000 Unterschriften werden benötigt.

"Die Grünen müssen nun Farbe bekennen, ob sie sich an Ihre Wurzeln erinnern - Klimaschutz darf nicht nur ein Werbeslogan sein - man muss auch etwas dafür tun." so Dr. Manfred Link, ÖDP-Bundesvorstand am Rande der Übergabeveranstaltung.

Tobias Ruff, ÖDP-Vertreter im Münchner Stadtrat sieht ein Wahlversprechen eingelöst: "Wir haben bei der Wahl 2014 gesagt, dass wir bedingungslos zum Klimaschutz stehen, den Kohleausstieg in München vorantreiben und nun zeigt die ÖDP, dass die Münchnerinnen und Münchner das auch wollen. Nichtmal 10% regenerative Energie sind einer modernen Großstadt unwürdig - genauso wie die Werbekampagnen der SWM, die dem Bürger ein ökologisch nachhaltiges München vorgaukeln."

Sonja Haider, Stadträtin der ÖDP erklärte strahlend: "Ich erinner mich noch genau an die Stadtratssitzung, als lediglich die ÖDP gegen das Kraftwerk gestimmt hat - der Rückenwind der Bürger ist grandios und bestätigt uns!"


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