Unterschiede zu anderen Parteien

Von allen anderen Parteien unterscheidet sich die ÖDP durch folgende Überzeugung:

Staat, Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich von "Wachstums"-Zwängen befreien:

Vom Zwang zur ständigem Steigerung des Konsums.

Vom Zwang, die Profite in absurde Höhen zu treiben.

Vom Zwang, die natürlichen Ressourcen immer rascher aufzubrauchen und Rohstoffe in feste, flüssige und gasförmige Abfälle zu verwandeln.

Vom Zwang, natürliche Lebensräume anzugreifen und die Artenvielfalt zurückzudrängen.

Vom Zwang, notfalls auch mit militärischen Mitteln die Ressourcenzufuhr zu "sichern".

Die ÖDP ist die einzige Partei in Deutschland, die sich den Ideen der Postwachstums- und Gemeinwohlökonomie verpflichtet sieht, während alle anderen Parteien in unterschiedlicher Intensität dem gefährlichen Wachstumsdogma huldigen. Diese geistige Freiheit verdanken wir zu einem erheblichen Teil auch dem konsequenten Verzicht auf Spenden aus den Kassen von Konzernen und Lobby-Organisationen. Auch diese ganz besondere Freiheit unterscheidet die ÖDP von allen anderen Parteien in Deutschland.

CDU/CSU

Die CDU/CSU hat lange Zeit offen für die Zulassung genmanipulierter Pflanzen gekämpft und fördert heute noch trickreich (z.B. durch Stimmenthaltung auf der EU-Ebene) diesen Angriff auf die evolutionäre Schöpfung. Die ÖDP lehnt die Freisetzung genmanipulierter Lebewesen (Agrogentechnik) kompromisslos ab. Die CDU/CSU fordert Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA, TISA zugunsten multinationaler Konzerne und zulasten von Demokratie und Rechtsstaatsprinzip.

SPD

Die SPD ist hauptverantwortlich für die Fortsetzung der Stromerzeugung aus Kohleverbrennung. Damit torpediert sie den Klimaschutz, stützt gleichzeitig die Großkonzern-Strukturen in der Energiewirtschaft und verhindert eine sinnvolle Regionalisierung. Die ÖDP tritt für eine Energieversorgung zu 100% aus erneuerbaren Quellen ein, weil nur so das Weltklima geschützt werden kann. 
Auch die SPD unterstützt Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA,TISA zugunsten multinationaler Konzerne und zulasten von Demokratie und Rechtsstaatsprinzip.

Grüne

Bündnis 90/Die Grünen propagieren mit ihrem Konzept eines "green new deal" die Illusion, die Wohlstandsgesellschaft weitgehend ohne Konsumreduzierung fortsetzen zu können. Das grüne Programm tritt für die Betreuung der Kinder ab Geburt in öffentlichen Einrichtungen ein und hegt keine Sympathien für traditionelle Familienstrukturen. Die Grünen lehnen deshalb die finanzielle Anerkennung für die Elternarbeit ab. Die ÖDP will eine bindungsfreundliche Betreuung der Kinder und kämpft für die volle Anerkennung der Familienleistungen durch ein Gehalt für die familiäre Sorgearbeit.

FDP

Die FDP will die Förderung erneuerbarer Energien abschaffen und so das alte, fossil-nukleare Energiesystem erhalten. Ihre Wirtschaftspolitik ist marktradikal-"neoliberal" ausgerichtet. Die ÖDP sieht in einer weltweiten, marktradikalen Ökonomie ein Hauptübel unserer Zivilisation.

AfD

Die AfD leugnet die von Menschen verursachte Überhitzung der Atmosphäre. Sie will die Atomkraftwerke weiter betreiben und so die Menge des radioaktiven Mülls vergrößern. Sie fordert die Einstellung aller Förderungen für erneuerbare Energien und tritt sogar für die Abschaffung der Energieeinsparverordnung ein. Diese Partei pflegt enge Beziehungen zur äußersten Rechten und baut ihr Programm auf national-egoistischen und materialistischen Konzepten auf. Das grundgesetzliche Recht auf Asyl will sie abschaffen. Im Gegensatz dazu tritt die ÖDP für eine weltweite, faire und ökologisch-soziale Marktwirtschaft mit hohen sozialen und ökologischen Standards ein, weil nur so die Ursachen von Flucht und Migration reduziert werden können.

Linke

Die Linke duldet in ihren Kreisen nach wie vor Anhänger und Verteidiger freiheitsgefährdender, kommunistischer Denkrichtungen. Die ÖDP hat klare Abgrenzungsbeschlüsse zu radikalen Gruppierungen.

Piraten

Die Piraten scheitern regelmäßig an der Notwendigkeit, sich ein umsetzbares Programm für alle Politikbereiche und belastbare Strukturen für die innerparteiliche Demokratie zu erarbeiten. Die ÖDP hat diese Leistungen seit langem erbracht und verfügt über langjährige kommunalpolitische Erfahrungen.

"Freie Wähler"

Die "Freien Wähler" sind als kommunalpolitische Lokalgruppierungen entstanden und sind dies zum großen Teil immer noch. Sie stehen deshalb in Gefahr, lokalegoistische Positionen über globale Lösungen zu stellen. Die ÖDP arbeitet umgekehrt: Globale Probleme müssen als solche erkannt und analysiert werden; für die Lösungen sind sowohl globale Verträge als auch europäische, nationale und lokale Gesetze und Initiativen nötig.

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