Wir achten die Natur und stehen zum Erhalt der natürlichen Artenvielfalt sowie zum Schutz der Lebensräume von Mensch, Tier- und Pflanzenwelt!

Wir haben nur diesen einen Planeten. Deshalb muss der Flächenverbrauch sofort gestoppt werden und der Klimaschutz bei allen Entscheidungen an erster Stelle stehen. Wir können nur mit der Natur leben, nicht gegen sie.

Umwelt / Naturschutz

Natur auf dem Rückzug? ÖDP – die Naturschutzpartei

Wir sind gemeinsam dafür verantwortlich, den Lebensraum "Planet Erde“ umfassend zu erhalten.

Der Flächenverbrauch muss endlich gestoppt werden. Täglich verschwinden alleine in Bayern ca. 20 Hektar Boden unter Beton und Asphalt!
Das Grundwasser ist zu schonen. Begradigte Flüsse müssen renaturiert werden. Biotope sind zu vernetzen. Die Tier- und Pflanzengesellschaften und ihre Lebensräume sind als Schatz zu hüten und zu stärken. Verkehrs- und Siedlungsflächen dürfen nicht uferlos ausgeweitet werden. Die gesamte Landwirtschaft muss durch ein stärker ökologisch ausgerichtetes Fördersystem wieder zum Partner des Arten- und Biotopschutzes werden. Die Atmosphäre zu schützen und den Klimawandel einzudämmen, ist unsere Pflicht.

 

Verteidigung der Lebensgrundlagen!

Bestandsschutz für Flora-Fauna-Lebensräume – Sanierung geschädigter Bereiche – Vernetzung der Biotope!

Der rigorose Flächenverbrauch für Siedlung, Gewerbe und Verkehr zulasten des Lebensraumes aller Geschöpfe und der Pflanzenwelt muss gestoppt werden. Als Verteidiger der Lebensgrundlagen und der natürlichen Schönheiten wollen wir den Bestand schützen, geschädigte Bereiche sanieren und noch vorhandene Biotope miteinander vernetzen.

 

Der Staatswald gehört uns allen!

Der Staatswald darf nicht der totalen Ökonomisierung ausgeliefert werden!

Der Staatswald gehört uns allen. Er hat viele Funktionen: Luftreinhaltung, Bindung von CO2, Wasserspeicher, Lawinenschutz, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Ort der Erholung. Diese Daseinsvorsorge darf nicht finanziellen Interessen geopfert und der Ideologie „totaler Ökonomisierung“ ausgeliefert werden. Wir brauchen  eine ökologisch ausgerichtete Forstreform.

 

Die Donau soll leben!

Die Donau muss auf den letzten unverbauten 70 Flusskilometern in Bayern frei und ohne Stau bleiben!

Seit Jahrzehnten setzten wir uns zusammen mit Naturschutzverbänden und örtlichen Initiativen für den Erhalt des einzig verbliebenen naturnahen Stromes in unserer Heimat ein. Die Staatsregierung plante jahrzehntelang zusammen mit mächtigen Baufirmen und der Rhein-Main-Donau-AG den Bau weiterer Staustufen und Kanalisierungen. Eine unumkehrbare Zerstörung des Flusssystems als Lebensraum einer ganz spezifischen Flora und Fauna wäre die Folge. Aber auch die Lebensqualität der Menschen am Strom würde erheblich leiden. Wir leisten gegen solche Pläne auch in Zukunft jeden denkbaren legalen Widerstand.

 

Moratorium beim Straßenneubau!



Bestandserhaltung und Entschärfung von Unfallschwerpunkten müssen in den nächsten zehn Jahren Vorrang vor Neu- und Ausbauprojekten haben. Tragödien wie der verantwortungslose Bau der A 94 durch das Isental dürfen sich nicht wiederholen.

 

Mehr Geld für den Vertragsnaturschutz!

Die Mittel für den Vertragsnaturschutz und den Erhalt der Artenvielfalt müssen erhöht und langfristig gesichert werden.

Nur eine langfristig gesicherte und verbesserte Finanzausstattung der Programme für den Vertragsnaturschutz kann Landwirten, Landschaftspflegeverbänden und Naturschutzämtern eine wirksame Planung für die Zusammenarbeit ermöglichen.

 

Keine Schneekanonen auf bayerischen Bergen!

Die ÖDP spricht sich für ein Verbot von Schneekanonen aus.

Die umweltzerstörende Wirkung der künstlichen Beschneiung ist nachgewiesen. Es dürfen keine weiteren Anlagen zugelassen werden. Der Tourismus wird sich aktiv und kreativ auf die nicht mehr vermeidbaren Änderungen beim Wintersport einstellen müssen, um eine weitere Umweltzerstörung zu vermeiden.

 

Nachhaltiges und naturverträgliches Bauen!

Wir setzen uns für eine Reform des Bauplanungs- und Bauordnungsrechts ein, sodass nachhaltiges und naturverträgliches Bauen Standard wird.

Das Baurecht ist dahingehend zu verändern, dass der weiteren Flächenversiegelung durch die Ausweisung immer neuer Baugebiete endlich Einhalt geboten werden kann. Die willkürliche Zerstörung bestehender Bausubstanz ist zu beenden. Bei Neubau und Renovierung sind zudem die aktuellen Standards der Baubiologie und der Energieeinsparung sowie die Möglichkeiten optimaler Nutzung regenerativer Energien und rationeller Umgang mit Trinkwasser vorzuschreiben.
Flächensparen, Baubiologie, Energieeffizienz und rationeller Umgang mit Trinkwasser sind bei öffentlichen Gebäuden beispielhaft zu berücksichtigen.

 

Den Wildwuchs bei Gewerbegebieten wirksam abstellen!



Wir treten dafür ein, dass künftig die Gewerbesteuer an die Landkreise gezahlt wird und nicht mehr an die einzelnen Gemeinden. Die heutige Regelung ist ein Hauptgrund für den total überzogenen und landschaftszerstörenden Flächenverbrauch für immer neue Gewerbe- und Industriegebiete. Ein Ausgleich für die Gemeinden hat über die Kreisumlage zu erfolgen.

 

Sparsamer und sinnvoller Umgang mit Trinkwasser!



Mit dem kostbaren Gut Trinkwasser ist sorgsam umzugehen. Kommunen werden deshalb angehalten, eine nachhaltige Versorgung mit Trinkwasser zu erhalten und für den Bürger ein eigenes häusliches Brauchwasser-System zu fördern sowie die Wasserentsorgung darauf abzustellen. Die Kommune hat die Bauherren entsprechend zu beraten und durch die Preisgestaltung bei der Wasserver- und Abwasserentsorgung für die finanzielle Attraktivität dieser Maßnahmen zu sorgen.
Aufgrund der Rückhaltevolumen der privaten Speicher wirkt diese Maßnahme zusätzlich als Hochwasserschutz und ist auch deshalb zu fördern.
Den Privatisierungsbestrebungen für die Trinkwasserversorgung ist entschieden entgegenzutreten.

 

Weitere Nationalparks in Bayern!



In einem fairen Dialog mit den Bürgern der jeweiligen Regionen soll der erzielbare Mehrwert gegenüber dem Ist-Stand sorgsam abgeglichen werden. In einen solchen Prozess müssen die Erfahrungen der bestehenden Nationalparks einbezogen werden. Dies gilt für Nationalparks im Steigerwald und im Ammergebirge, zu denen seit einiger Zeit Überlegungen bestehen.