Wir werden im Parlament den Familien ein verlässlicher Partner sein!

Die Leistung von Eltern in der Kinderbetreuung und -erziehung ist endlich als Arbeit anzuerkennen und zu bezahlen. Wir wollen endlich eine echte Wahlfreiheit für Eltern! Sie sollen entscheiden, ob sie ihre Kinder lieber selbst zu Hause erziehen möchten oder ob sie eine Betreuungseinrichtung ihrer Wahl nutzen möchten.

ÖDP-Forderungen für Familien

Staat statt Familie? ÖDP – die Familienpartei

Familie ist für uns kein Auslaufmodell!

Wir treten dafür ein, die familiäre Betreuung von Kindern, aber auch die familiäre Pflege und Begleitung von behinderten und betagten Menschen durch ein sozialversicherungspflichtiges Familiengehalt als wertvolle Leistung für die Gesellschaft anzuerkennen. Ohne Familie ist kein Staat zu machen! Und in den ersten Jahren brauchen Kinder vor allem verlässliche Bindungen.

 

Honorierung der Erziehungsleistung!



Die Notwendigkeit der Bezahlung der Erziehungsarbeit ergibt sich aus unserem Rentenrecht und ist daher eigentlich eine Verpflichtung des Bundes. Bayern trägt aber über den Bundesrat eine Mitverantwortung. Durch das Rentenrecht werden alle heutigen Kinder verpflichtet, später allen heute Erwerbstätigen, auch denen, die selbst keine Kinder hatten, eine Rente zu finanzieren. Eltern erhalten dafür bisher keine angemessene Gegenleistung. Darin liegt die Hauptursache für die zunehmende Verarmung der Familien. Eltern und Kinder haben daher den Anspruch auf Solidarität, der am besten durch ein Erziehungsgehalt erfüllt werden kann.

 

Freie Wahl des Lebensstils für Mütter und Väter!



Bis zur Einführung eines bundesweiten Erziehungsgehalts fordern wir ein bayerisches Landes-Erziehungsgehalt von 1.000 Euro bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres eines Kindes. Dieses ist sozialversicherungspflichtig und ersetzt andere Sozialleistungen. Damit soll allen Eltern die Wahlfreiheit ermöglicht werden: Sie können mit dem Geld entweder eine Kinderkrippe nutzen, eine Betreuungskraft anstellen oder sich selbst ohne finanziellen Nachteil der Kindererziehung widmen.

 

Familiengerechte Teilzeitlösungen!

Der Freistaat muss ein Beispiel geben und die Arbeitswelt in seinen eigenen Einrichtungen familiengerecht gestalten und Teilzeitlösungen fördern.

Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Mütter oder Väter im öffentlichen Dienst nach der Erziehungszeit ihre Wochenarbeitszeit frei wählen können.

 

Familiengerechtes Rentensystem!

Für ein familiengerechtes Rentensystem – Grundrente aus Steuern finanzieren – die Erziehungsleistung der Eltern als Rentenbeitrag honorieren!

Von Bayern sollte der Anstoß kommen, ein wirklich familiengerechtes Rentensystem zu schaffen: Eltern müssen heute für die Kosten der Kinder aufkommen und Beiträge für die Versorgung der Rentnergeneration zahlen. Wir fordern ein familiengerechtes Rentensystem, bei dem eine Grundrente für alle aus Steuern auf jedes Einkommen, auch auf Kapitalerträge, finanziert wird. Die Erziehungsleistung der Eltern muss als Rentenbeitrag honoriert werden! Der Eintritt in das Rentenalter muss flexibel gestaltbar sein.
Wir fordern die Anrechnung von Kindererziehungsjahren für Mütter, die vor 1992 Kinder geboren haben.

 

Für eine realistische Berechnung der Aufwendungen für Kinder!



Alle kinderbezogenen Leistungen müssen jährlich der allgemeinen Einkommensentwicklung angepasst und dynamisiert werden. Zum Vergleich: Die Bezüge der Landtagsabgeordneten werden mit einer Automatik-Formel jährlich an die Lohn- und Gehaltsentwicklung angepasst!