ÖDP setzt im Landtag Trinkwasserschutz auf die Agenda Petition eingereicht – „Für einen Trinkwasserschutz mit Weitblick ist die Mehrheit im Umweltausschuss noch nicht bereit“
Unser Steffen Gölzner, Vorsitzender des ÖDP-Stadtverbandes München, Umweltingenieur und Wasserwirtschaftler marschierte für uns in den bayerischen Landtag und erklärte den Abgeordneten des Umweltausschusses: „Sauberes genießbares Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit und die ausreichende Versorgung auch bei uns immer wieder eine Herausforderung. Wir sehen, dass in anderen Erdteilen regelrechte Verteilungskämpfe ums Wasser ausgetragen werden. Ich empfehle dem Umweltausschuss, sich analog dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, der 1984 als Staatsziel in die Bayerische Verfassung aufgenommen worden war, mit großer Weitsicht nun auch für den Verfassungsrang des Trinkwasserschutzes einzusetzen.“
Mehr als 10.000 Menschen hatten sich mit ihrer Unterschrift in der ÖDP-Petition „Trinkwasserschutz als Staatsziel in die Verfassung“ dafür ausgesprochen, der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser höchste Priorität einzuräumen. Die Ausschussmehrheit lehnte ab und sah keinen Handlungsbedarf. Trotzdem verließ Steffen Gölzner den Landtag kämpferisch: „Es hat nach der erstmaligen Einsetzung eines Landtagsausschusses für Umweltfragen noch zehn Jahre gedauert, bis der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen 1984 in die Bayerische Verfassung aufgenommen wurde. Es bleibt also zu hoffen, dass auch beim Trinkwasserschutz das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Wir lassen da nicht locker.“ Zur ausführlichen Pressemitteilung geht’s hier..
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