Ideenworkshop „zukunftsfähiges Landshut“

Einen ersten Ideenworkshop „zukunftsfähiges Landshut“ hat die ÖDP Landshut vergangene Woche im Gasthaus "Zur Insel" mit jungen Landshutern veranstaltet. Gemeinsam wurden zahlreiche Ideen diskutiert, um Landshut nachhaltiger und zukunftsfähiger zu machen. Zum Workshop hatten die Stadträtinnen Elke März-Granda und Christine Ackermann und OB-Kandidat Dr. Stefan Müller- Kroehling eingeladen. Ein wichtiges Thema war natürlich eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Stadtbahn, Fahrradstraßen und einem besseren Schutz der Fahrradfahrer. Alle Teilnehmer sahen hier großen Handlungsbedarf angesichts der zahlreichen Unfälle, auch im Bereich der Bundesstraßen. Hier wolle man trotz des Bundesstraßen-Status anregen, rote Kreuzungsmarkierungen anzubringen, so die Stadtpolitiker. Überhaupt seien mehr Markierungen und auch Zebrastreifen notwendig, um den Fuß- und Radverkehr besser zu schützen.

Die Parksituation für die Fahrräder wurde als besonders unzureichend am Bahnhof dargestellt. Vor allen Dingen in der Oberndorfer Straße besteht besonderer Handlungsbedarf. Überdachte Fahrradständer würden die Anfahrt zum Bahnhof mit dem Zweirad attraktiver gestalten, regten die jungen Teilnehmer an.

Die Reparaturstation für Fahrräder am Ländtor ist an und für sich eine sehr positive Einrichtung. Die Anwesenden stellten aber fest, dass dort die Werkzeuge mittlerweile fehlen und die Station kaum mehr einen Nutzen darstellt. Sie müsste öfter kontrolliert und nachgebessert werden.

Die Attraktivität des ÖPNV könnte verbessert werden, wenn im Internet der günstigste Fahrpreis mit Start- und Zieleingabe einer Fahrt errechnet würde. Den Fahrgästen fehlt oft die Information, welche Sparmöglichkeiten bei ihren Fahrten bestehen würden.

Ein günstigerer Fahrpreis für Gruppen, z.B. bis zu 5 Personen, wie sie in anderen Städten angeboten werden, würde den ÖPNV attraktiver gestalten.

Ein weiteres Thema war die Öko-Landwirtschaft, die dank des ÖPD-Volksbegehrens ja mittelfristig auf 30% Öko-Anbauflächen in Bayern ansteigen soll. Die Teilnehmer waren sich einig, dass mehr Bio in den öffentlichen Einrichtungen, wie Schulen, Kindergärten und Kantinen, ausgegeben werden müsse. "Es ist unverständlich, dass die Stadt hier nicht mit gutem Beispiel vorangeht", so ein Teilnehmer.

Aufgrund der Fülle von Ideen, die auch sehr konkrete Umsetzungsmaßnahmen beinhalteten, wurde vereinbart, den Workshop in Kürze fortzusetzen.

Von links nach rechts: Dr. Stefan Müller-Kroehling, junge Teilnehmer, Elke März-Granda und Christine Ackermann.

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