Politischer Aschermittwoch: Zukunft der Stromversorgung

Vortrag, wo die Energiewende steht, und wie sie gelingen kann.

Ergolding. Am ökologischen Aschermittwoch des ÖDP-Kreisverbandes referierte der Energietechnikingenieur Dr. Max Huber über die Zukunft der Stromversorgung. Er führte aus, dass der Ausstieg aus der Kohleverstromung deutlich früher als von der Bundesregierung geplant von statten gehen muss, um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen. Als Ersatz kommen Solar- und Windkraftanlagen in Zusammenspiel mit regionalen Energiemanagementkonzepten in Frage. Deren massiver Ausbau sei bereits jetzt technisch machbar und zudem wirtschaftlich die günstigste Lösung. Darüber hinaus machten sie neue Hochspannungsleitungen überflüssig. Jedoch werden diese Technologien derzeit durch rechtliche und technische Regelungen noch behindert, so Dr. Huber. Der Referent forderte die Lokalpolitiker auf, mutige Entscheidungen zu treffen und in Zukunft regenerative Stromquellen massiv zu unterstützen. Ziel müsse es sein, in 15 Jahren komplett auf Kohle- und Atomstrom verzichten zu können und gleichzeitig genügend bezahlbaren Strom für alle zu produzieren.

Auf dem Bild sind zu sehen (von links nach rechts): ÖDP-Kreisvorsitzender Lorenz Heilmeier, ÖDP-Ortsvorsitzender und Referent Dr. Max Huber, Marktgemeinderat Franz Grosser, Florian Nitsch, Mitglied ÖDP-Ortsvorstand.

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