Renate Hanglberger aus Oberwattenbach am Montagnachmittag als neue Kreisrätin vereidigt

Die Kommunalpolitikerin der ÖDP legte vor dem versammelten Kreistag ihren Amtseid ab. Landrat Peter Dreier (FW) gratulierte Hanglberger, die bereits Mitglied des Essenbacher Marktgemeinderats ist, mit den Worten „Auf gute Zusammenarbeit zum Wohle des Landkreises Landshut“ zu ihrem neuen Amt.

Renate Hanglberger rückt für ihre Parteifreundin Christine Huber aus Ergolding nach, die bekanntlich wegen nicht genehmigter Dachgeschosswohnungen in ihrer Heimatgemeinde in die Kritik geraten war. Huber zog daraus die Konsequenzen und gab daraufhin nicht nur ihr Mandat im Ergoldinger Marktgemeinderat zurück, sondern erklärte am 8. Februar auch ihren Rücktritt als Kreisrätin. Vier Tage später nahm Renate Hanglberger als Listennachfolgerin die Wahl an.

Der personelle Wechsel in der ÖDP-Fraktion hat auch Auswirkungen auf die Zusammensetzung einer Reihe von Ausschüssen und Gremien. Renate Hanglberger übernimmt Christine Hubers Sitz im Umweltausschuss. Fraktionssprecher Lorenz Heilmeier wird künftig dem Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Regionalmanagement als ordentliches Mitglied angehören und von Renate Hanglberger vertreten. Als stellvertretendes Kreisausschussmitglied fungiert nunmehr Wolfgang Hiemer, der zudem auch das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden übernimmt. Im Bauausschuss und dessen Projektgruppen fungiert dagegen Hanglberger als Vertreterin Heilmeiers. Der ÖDP-Fraktionssprecher wurde wiederum als Stellvertreter von Franziska Sixt (Junge Wähler) im Zweckverband Landshuter Verkehrsverbund bestellt. Sämtliche Umbesetzungen wurden vom Kreistag einstimmig gebilligt. -mü-

(Quelle: LZ vom 06.03.2018)


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