ÖDP kontert CSU-Fotowettbewerb „Heimat-Bild“

Stadträtinnen Christine Ackermann und Elke März-Granda sowie ÖDP-Bundestagskandidat Stefan Zellner rufen dazu auf, „der CSU Fotos von der Verschandelung bayerischer Kulturlandschaft zu schicken“.

Der von der CSU gestartete Foto-Wettbewerb „Was bedeutet Heimat für mich“ erfährt unerwartete Unterstützung durch die ÖDP, allerdings nicht zur Freude der CSU. Den vom örtlichen Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier veröffentlichten Aufruf, die Schönheit der Region fotografisch festzuhalten und an die CSU zu schicken, nehmen die ÖDP-Politiker zum Anlass für einen öffentlichen Aufruf: „Ich hoffe, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger der CSU den Nachweis liefern, dass die derzeitige maßlose Zersiedelung mit einfallslosen Funktionsbauten zur Zerstörung bayerischer Kulturlandschaft führt. Die CSU ist maßgeblich mitverantwortlich für den Flächenfraß und will nun im Wahlkampf mit einem Fotowettbewerb davon ablenken“, kritisiert März-Granda.

Die ÖDP will den CSU-Wettbewerb zu einer Protestaktion mit klarer Botschaft umfunktionieren: „Wir wollen das städtebauliche Erbe unserer Vorfahren und die in Jahrhunderten geschaffene Kulturlandschaft bewahren. So gesehen sind wir die letzten Konservativen“, sagt Zellner und lobt seinerseits einen Wettbewerb aus: „Wer bis zum 22. September 2017 der CSU unter fotowettbewerbcsu-landtag.de Fotos über die Verschandelung unserer schönen bayerischen Heimat mailt und in Kopie auch die ÖDP unter bayernoedp.de darüber informiert, kann „mit etwas Glück eine Bahncard 50 gewinnen, die vom ÖDP-Landesvorsitzenden Klaus Mrasek persönlich überreicht wird“.

Beispiel für den irrsinnigen Flächenfraß: BMW-Logistikzentrum bei Bruckberg

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