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Mitglieder der Kreis-ÖDP besichtigen Berufsschulzentrum in Waldkirchen

Bei Vorstandssitzung auf die kommenden Wahlen eingestimmt

Waldkirchen. Vor der  Vorstandssitzung des ÖDP-Kreisverbandes im Gasthaus Gottinger konnten die Mitglieder die Räumlichkeiten des Berufsschulzentrums in Waldkirchen besichtigen. Schulleiter Uwe Burghardt führte durch die Gebäude und erklärte nicht nur die einzelnen Fachbereiche, sondern gab auch Einblicke in die Strukturen der Schule. „Wir sind mit knapp 1500 Schülern und über 70 Lehrkräften die größte Schule im Landkreis“, betonte Burghardt. Die Vorstandsmitglieder folgten interessiert den Ausführungen des Schulleiters, insbesondere Klaus Scheibenzuber erkannte als ehemaliger Berufsschüler, dass die ein oder andere Räumlichkeit sich kaum verändert hat. Insofern wurde allen bei der Führung klar: Der Sanierungsbedarf ist unübersehbar und die etwa 40 Millionen Euro, die der Landkreis in den nächsten zehn Jahren investieren will, sind durchaus nötig. „Energetisch sind die Gebäude keineswegs mehr zeitgemäß, hingegen ist die Ausstattung mit Maschinen und Geräten durchaus auf neuestem Stand“, informierte Burghardt. Dies sei für eine moderne, angemessene Ausbildung der Handwerker auch nötig.

Bei der Vorstandssitzung im Anschluss an diese Besichtigung ging Kreisvorsitzende Renate Ruhland vor allem auf die kommenden Wahlen ein. „Die ÖDP tritt zur Bundestagswahl am 24. September an und hat in fast allen Bundesländern die dafür nötigen Unterstützungsunterschriften bereits gesammelt“, so Ruhland. Auch erste Vorbereitungen für die Landtags- und Bezirkstagswahlen im nächsten Jahr liefen bereits an. Konkrete Schritte werden auf der Bezirksvorstandssitzung in Perlesreut und auf dem Landesparteitag in Moosburg am 24. Juni erfolgen. Als Delegierte aus dem Kreisverband werden Michael Köberl, Dr. Jörg Sorgenfrei, Klaus Scheibenzuber, Renate Ruhland, Josef Pauli und Karin Weber teilnehmen. Auf der Tagesordnung beim LPT stehen unter anderem die Forderungen nach einem Verbot der Firmenspenden an Parteien, nach einer zukunftsfähigen und umweltverträglichen Agrarpolitik und nach einem gerechten und fairen Wahlrecht. In diesem Zusammenhang betonte die stellvertretende Kreisvorsitzende Angela Schubert erneut, dass die geplante Veränderung des Kommunalwahlrechts durch die CSU-Landtagsfraktion „nicht im Sinne einer breiten Repräsentation aller demokratischen Parteien“ sei und man deswegen die Rückkehr zum alten Auszählverfahren entschieden ablehne.

Elisabeth Tesche informierte über Aktivitäten des ÖDP-Ortsverbands in Freyung und wies darauf hin, dass am 8. Und 9. Juli ein „Ilztalbahn-Fest“ stattfinde, mit reichhaltigem Programm und verkaufsoffenem Sonntag. Sie berichtete auch über den Antrag der ÖDP im Stadtrat zum LEP und über die „Grüne Hausnummer“. Erwin Pauli referierte über die Arbeit im Ortsverband Waldkirchen und betonte, dass man an einer Suche nach einem allseits akzeptierten Standort für das Volksfest interessiert sei. Angesichts der Überschwemmungen im letzten Jahr müsse man sich auch Gedanken machen, wie man sich in Zukunft besser schützen könne. Hans Haller merkte dazu an, dass man vor allem dem übermäßigen Flächenverbrauch und der Flächenversiegelung Einhalt gebieten müsse.


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