Ökologische Partei ÖDP ist wichtiger denn je

Ergolding. Die Vorstandschaft des ÖDP-Kreisverbandes lud gestern Mitglieder und Freunde zur letzten Sitzung des Jahres in das Gasthaus zur Krax`n ein.

Vom kürzlich stattgefundenen Bundesparteitag in Bonn konnte Peter Keil interessante Details berichten. So wurde bei der Neuwahl des Bundesvorstandes die aktuelle Vorsitzende, Gabriela Schimmer-Göresz, in ihrem Amt für weitere zwei Jahre bestätigt. Agnes Becker, derzeit stellvertretende Vorsitzende im Landesvorstand, wurde als ihre Stellvertreterin gewählt. "Damit ist Bayern im Bundesvorstand sehr gut vertreten", zeigte sich Keil überzeugt.


Der 2. Vorsitzende Stefan Zellner lobte den Europaabgeordneten Dr. Klaus Buchner. Bei seinem Besuch des Ceta-Kongresses im Oktober in Brüssel konnte er sich vor Ort ein Bild über die wichtige Arbeit des Abgeordneten machen. Gemeinsam mit Renate Hanglberger und Lorenz Heilmeier haben  wir Landshuter ÖDP-ler die Region Niederbayern beim CETA-Bürgergipfel im EU-Parlament vertreten. Nach wie vor gebe es keine Studie, die belege, dass dieses Abkommen positiv für die Bürger wäre, gab Zellner zu bedenken.


ÖDP-Stadträtin Christine Ackermann kann sich einen Hallenbad-Neubau für die Stadt vorstellen. Da man bei Sanierungsarbeiten die tatsächlich anfallenden Kosten oft erheblich von den geplanten Kostenschätzungen abweichen, sei ein Neubau langfristig die billigere Variante. Diese Überlegung habe auch ihre ablehnende Haltung zur Sanierung des Wolfgangsbades bestärkt.  1. Vorsitzender und Kreisrat Lorenz Heilmeier erklärte, er könne sich mit der neuen Anschlussstelle an die B 15 Neu zwischen Neufahrn und Ergoldsbach nicht anfreunden. Seiner Meinung nach wäre das dafür notwendige Geld, allein der Kreis wird mit knapp zwei Millionen Euro zur Kasse gebeten, für einen besseren Lärmschutz entlang dieser Autobahn viel besser investiert.


"Diese Straße wird uns noch lange beschäftigen", war sich Markträtin Renate Hanglberger aus Essenbach sicher. Die derzeitigen Überlegungen zum Weiterbau der B 15 Neu lassen nichts Gutes erwarten. "Wir müssen wachsam bleiben, damit der Lärmschutz für die betroffene Bürgerschaft oberste Priorität erhalte",gab sich Hanglberger kämpferisch.


Für die während des Jahres erfolgreiche und vielfältige Arbeit dankte der Vorsitzende den Besuchern. Der berühmte Slogan der ökologisch demokratischen Partei "auch ein kleiner Reisnagel könne einen dicken Hintern bewegen", habe nichts von seiner Aktualität verloren. 


Auf dem Bild von links nach rechts: Günther Miß, Christine Ackermann, Renate Hanglberger, Lilo Horsch, Lorenz Heilmeier, Stefan Zellner, Martin Heimerl und Peter Keil


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