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Freyunger ÖDP wählt neuen Vorstand

Elisabeth Tesche Ortsvorsitzende – Michael Köberl Stellvertreter

Freyung. Auf der Jahreshauptversammlung des ÖDP-Ortsverbandes stand vor allem die Neuwahl des gesamten Vorstands auf dem Programm.

Zunächst erfolgte der Tätigkeitsbericht der stellvertretenden Ortsvorsitzenden Elisabeth Tesche. „Das Jahr 2013 war geprägt von den Landtags-, Bezirkstags- und Bundestagswahlen, aber auch von den Vorbereitungen zu den Kommunalwahlen im März 2014“, erklärte Tesche.

 „Gleich nach der Bundestagswahl begannen die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen, wobei für die Stadtratswahl wiederum eine sehr ausgewogene Liste  erstellt werden konnte“, so Tesche. Die ÖDP konnte bei den Stadtratswahlen um 2 Prozentpunkte im Vergleich zu 2008 zulegen und erzielte zwei Sitze im Stadtrat.

Ein Ziel des ÖDP Ortsverband sei es, zur Aufklärung  bei den Freihandelsabkommen TTIP und TISA beizutragen. Laut Tesche hätten diese Abkommen nämlich „enorme, vorwiegend negative,  Auswirkungen auf die Kommunen und jeden Bürger“.

„Wir haben an unserem Info-Stand in Freyung einerseits große Unterstützung erfahren, andererseits aber auch erkennen müssen, dass viele Leute völlig uninformiert oder gleichgültig sind“, betonte Elisabeth Tesche in ihrem Bericht. „ Unsere Briefe an unsere Bundestags- abgeordneten Frau Rita Hagl-Kehl (SPD) und an Herrn Bartholomäus Kalb (CSU) bezüglich der Freihandelsabkommen wurden leider immer noch nicht beantwortet.“ 

Nach dem Kassenbericht des Schatzmeisters und dem Bericht der Kassenprüfer, vorgetragen von Christel Kern, wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Bei den sich anschließenden Neuwahlen gab es einige Veränderungen. Als Ortsvorsitzende wurde Elisabeth Tesche  gewählt. Michael Köberl steht ihr als Stellvertreter zur Seite.  Schatzmeisterin wurde Renate Ruhland. Schriftführerin ist Sabine Schmid-Boitz, die Kasse prüfen Christel Kern und Christian Zitzl. Als Beisitzer fungieren Andreas Aringer, Robert Weis und Barbara Weishäupl. Alle Ergebnisse waren einstimmig.

Nach den Wahlen kam vor allem Thematisches zur Sprache. So wurden pragmatische Verkehrslösungen auf verschiedenen Ebenen diskutiert, insbesondere die Kreisel auf der B 12.  „Eine gut funktionierende Anbindung  sollte nicht in Frage gestellt,  sondern  Möglichkeiten gefunden werden , wie die Fahrer auf der B 12 noch besser auf  den Kreisel  aufmerksam gemacht werden können. Die Auflösung dieses Kreisverkehrs, der sich seit langem bewährt hat, käme einem Schildbürgerstreich gleich“, meinte Michael Köberl.  Zur Entschärfung der gefährlichen Verkehrssituation an der Einfahrt nach Ort wäre ein Kreisel ebenfalls eine pragmatische Lösung, die mit nur geringem Landverbrauch und überschaubaren Kosten einherginge, anders als die „Monsterkreuzung“ in Waldkirchen.

Einen Vorschlag für Gehbehinderte auf dem alten Friedhof brachte Sabine Schmid-Boitz zur Sprache. Sie betonte, man solle Rampen, eventuell auch bewegliche, anbringen, damit

auch dieser Bevölkerungskreis  seine Gräber besuchen könne.

„Das Thema Freihandelsabkommen behalten wir ebenfalls weiter im Auge,“so Andreas Aringer. Unterschriftenlisten gegen TTIP und TISA können bei der Ortsvorsitzenden Elisabeth Tesche angefordert werden.

 


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