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ÖDP - Ortsvorstand zieht Jahresbilanz

Kritik am Atomkurs der Bundesregierung - Lob für die Energiepolitik der Stadt

Freyung. Auf der letzten Vorstandssitzung des Freyunger ÖDP-Ortsverbands zog die Ortsvorsitzende Elisabeth Riedl Bilanz über die Aktivitäten des Jahres. Sie zeigte sich dabei sehr zufrieden über die große Resonanz auf die einzelnen Veranstaltungen. Sehr gut besucht war der Kabarettabend mit der Gruppe GeschwisterHiebe aus Passau, den der Ortsvorstand anlässlich des Volksentscheids zum Nichtraucherschutz organisiert hatte, so Riedl. Auch am Jahresausflug, der unter anderem die Windkraftanlage bei Jandelsbrunn und den Linknhof zum Ziel hatte, habe viele Teilnehmer gehabt. Weiterhin habe man am Bahnhofsfest und den jeweiligen Fahrten mit der Ilztalbahn mitgemacht. Überhaupt seien ÖDP-Mitglieder von Anfang an im Verein tätig und unterstützten auch durch ihre tatkräftige Mithilfe die Reaktivierung der Bahn. Wenn die Arbeiten so zügig weitergehen wie bisher, werden wir im nächsten Sommer unseren Jahresausflug mit der Ilztalbahn nach Passau unternehmen, kündigte Riedl an.

Sie teilte auch mit, dass eine größere Abordnung von Mitgliedern bei der zentralen Großdemonstration gegen die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken in München dabei war. In diesem Zusammenhang kritisierte der gesamte Vorstand die derzeitige Energiepolitik der Bundesregierung. Der geballte Widerstand großer Bevölkerungsteile zeigt, dass die schwarz-gelbe Regierung gegen das Volk und für die Atomlobby handelt, erklärte Elisabeth Tesche. Augenauswischerei sei auch, dass angeblich nur die Förderung der regenerativen Energie den Strom verteuere. Wahr ist vielmehr, dass die Atomenergie bis heute mit mindestens 165 Milliarden Euro Steuergeldern alimentiert worden ist. Hinzu kommen zukünftige Entsorgungskosten von rund 100 Milliarden, die ebenfalls von den Steuerzahlern aufgebracht werden müssen, so Tesche. Von einem sicheren Endlager sei man jedoch noch weit entfernt, und trotzdem werde tonnenweise Atommüll weiterhin produziert.

Einig war man sich auch, dass in Sachen Energiepolitik die Stadt Freyung auf dem richtigen Weg ist. Der Wunsch der ÖDP, bei der Beheizung des Freibads auf fossile Energieträger zu verzichten, wurde in diesem Jahr realisiert, stellte Elisabeth Riedl mit Genugtuung fest. Auch die zahlreichen Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern sowie die positive Einstellung des Bürgermeisters zur Windenergie zeigen, wie eine ökologische Ausrichtung kommunaler Energiepolitik aussehen müsste. Wir werden diesen Kurs auch weiterhin unterstützen, bekräftigten die beiden ÖDP-Stadträtinnen Ruhland und Tesche.

Der Ortsvorstand diskutierte auch geplante Aktivitäten im nächsten Jahr. So werde man wieder am Starkbierfest teilnehmen und sich zu verschiedenen Themen, wie der Elektromobilität und der Entwicklung des Technologie-Campus, informieren.


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