Haltestelle Ilmenau-Wümbach ist auch für Fernverkehr relevant

ÖDP Thüringen erneuert Forderung nach IC Magdeburg – Augsburg

Der Landesverband Thüringen der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) erneuert seine Forderung nach einer InterCity-Verbindung von Magdeburg u.a. über Sandersleben, Sangershausen, Sömmerda, Erfurt, Ilmenau, Coburg und Nürnberg nach Augsburg im Zwei-Stunden-Takt. Die ÖDP betrachtet eine solche Verbindung als sinnvollere Alternative zum 2023 kommenden Regional-Express Erfurt – Nürnberg. Mit dieser Verbindung hätte die jetzt wieder diskutierte Haltestelle Ilmenau-Wümbach auch eine Bedeutung für den Fernverkehr.

Weiterhin wäre diese eine sinnvolle Verbesserung für das strukturschwache Nordthüringen. Dazu Martin Truckenbrodt (Landkreis Sonneberg), Landesvorsitzender der ÖDP: „Es kann nicht sein, dass der Fernverkehr der Deutschen Bahn nur die größeren Städte miteinander verbindet. Auch etwas kleinere Städte wie Ilmenau und Sangershausen haben ein Recht auf eine Anbindung an den Schienenfernverkehr.“ Laut Truckenbrodt müssten zur Realisierung dieser Verbindung zwischen Magdeburg und Erfurt nur kleine Lücken in der Elektrifizierung geschlossen werden. Sollten sich dann Engpässe in der Auslastung der einzelner Streckenanschnitte aufzeigen oder einstellen, müsse dort über eine Schließung kleinerer Lücken in der Zweigleisigkeit nachgedacht werden.

Für den Schienenpersonenfernkehr setzt die ÖDP als Maßnahme zur Linderung des Klimawandels auf einen Ausbau der Elektrifizierung, fordert hier u.a. eine frühere Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung zwischen Weimar und Gera. Für nicht-elektrifizierte Nahverkehrsstrecken befürwortet die ÖDP den Einsatz der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie, auch als wirtschaftlichere Alternative zur kostenintensiven Elektrifizierung.


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