CSU Bürde der Alleinherrschaft nehmen

ödp Landtags-Spitzenkandidat für die Oberpfalz, Klaus Mrasek, eröffnet mit Bezirkstags-Bewerbern den Wahlkampf

"100 Gründe gibt es, bei den Landtags- und Bezirkstagswahlen die Ökologisch-Demokratische Partei/Bündnis für Familien zu wählen und der CSU die Bürde der Alleinherrschaft in Bayern zu nehmen." Mit dieser Ansage eröffnete ödp-Landtagsdirektkandidat Klaus Mrasek am Donnerstagabend in den Schmankerlstuben offiziell den Wahlkampf seiner Partei.

 

Seit den Kommunalwahlen spielt die ödp in einer höheren Liga, im Amberger Stadtrat ist sie drittstärkste Kraft, im Kreistag sind die Mandate verdreifacht worden, zählte Mrasek auf: Mit diesen Erfolgen im Rücken habe man gute Chancen für den Einzug in Bezirkstag und Landtag. Der Zusatz "Bündnis für Familien" sei kein Marketing-Gag, sondern unterstreiche, dass Familien mit der ödp "einen verlässlichen Partner haben". Ihr Konzept mit sozialversicherungspflichtigem Erziehungsgeld von 1000 Euro für die ersten drei Lebensjahre gewähre Eltern die Wahlfreiheit zwischen Eigen- oder Fremdbetreuung.

 

Heftig attackierte Mrasek die CSU-Politik und meinte, dass 50 Jahre Alleinherrschaft nur mit der ödp beendet werden könnten. Die CSU-Bildungspolitik habe z.B. G8 und R6 über Nacht eingeführt, aber keine Lehrpläne modernisiert oder Lernmittel zur Verfügung gestellt. Mit dem Anbau genmanipulierter Pflanzen erfolge ein Generalangriff auf die Lebensgrundlagen, so Mrasek, denn niemand könne eine Garantie für die Ungefährlichkeit geben.

 

Die CSU sei Interessensvertreter der Energiemonopolisten, die den "Klimateufel mit dem Atomrisiko-Belzebub austreiben will". Die Freien Wähler bezeichnete Mrasek als "Flachwurzler", parteifrei bedeute eigentlich programmfrei und in ihren Leitlinien gehe es seitenweise mit "einerseits - anderseits" an jeder klaren Aussage vorbei.

 

 

 


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