Heizstrahler am Viktualienmarkt

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

im italienischen L'Aquila haben sich beim G8-Gipfel im Juli 2009 die acht führenden Industrienationen verständigt, die nicht mehr zu vermeidende Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, um damit die Folgen des Klimawandels halbwegs beherrschbar zu halten.

Um dieses Ziel überhaupt erreichen zu können, ist für die Industriestaaten eine Verringerung der CO2-Emissionen bis 2050 um 80 Prozent in der Diskussion.

Auch auf die Kommunen kommen hier ganz enorme Kraftanstrengungen zu, um einen entsprechenden Anteil zu dieser Reduzierung leisten zu können.

Ein kleiner, aber sichtbarer Beitrag in diese Richtung könnte es sein, die am Viktualienmarkt angebrachten Heizstrahler für die kalte Jahreszeit zu hinterfragen. Schon bei geringen Windströmungen sind diese eher dazu geeignet, die Atmosphäre statt der Besucher zu erwärmen.

Dabei werden diese Heizstrahler im Winter für das Zeitfenster von 10 bis 18 Uhr automatisch eingeschaltet und erfordern laut Aussage der Standbetreiber monatliche Energiekosten von ca. 4000 €.

Hier stellt sich die Frage, ob für die Wintermonate nicht auch lose herunterhängende Seitenwände mit Fensterteilen, ähnlich wie bei großen Zelten, Schutz vor Wind, Regen, Schnee und Kälte bieten würden – und ob bzw. in welchem Umfang Heizstrahler dann überhaupt noch notwendig sein sollten.

Wir bitten um Prüfung.

Mit freundlichen Grüßen

Franz Hofmaier
ödp-Stadtrat     Simone Vosswinkel
ödp-Stadträtin


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