Stimmen in Bayern fast verdreifacht: 75771 Bürger Bayerns haben bei der Bundestagswahl ÖDP gewählt

Suttner: "Diese Regierung braucht eine konsequent ökologisch-wertkonservative Opposition"

Die bayerische ÖDP hat bei der Bundestagswahl 2009 ihre Stimmen gegenüber ihrem letzten Bundestagsantritt im Jahr 2002 beinahe verdreifacht - 2005 kandidierte die ÖDP nicht. Von 26896 Stimmen (0,4%) im  Jahr 2002 konnte die ÖDP im Freistaat auf 75771 Stimmen (1,1%) zulegen. Die Bundestagswahl ist für die in den nord- und ostdeutschen Ländern in der Regel nicht antretende ÖDP "die schwierigste aller Wahlen". "Umso erfreulicher ist es, dass wir in vielen Regionen deutlich zulegen konnten", erklärte ÖDP- Landesvorsitzender Bernhard Suttner. Die ÖDP-Direktkandidatinnen und -kandidaten haben Ergebnisse bis zu  4,5% erreicht. Das beste Ergebnis erzielte ÖDP-Direktkandidat Alois Aigner aus Reisbach (Heimatort von Erwin Huber) im Wahlkreis Rottal-Inn/Dingolfing-Landau.

 Nach Ansicht der bayerischen ÖDP wird "die neue Bundesregierung eine aktive und vor allem konsequent öko-soziale Opposition brauchen". Suttner: "Grüne, Linke und SPD eint ihre Verankerung in jenen gesellschaftlichen Milieus, die mit wertkonservativen Grundhaltungen wenig anzufangen wissen".

"Ein Ja zur Familie, der Schutz des ungeborenen Lebens, die Bereitschaft sich zugunsten künftiger Generationen materiell einzuschränken, positive Offenheit für die religiöse Deutung des Lebens und der Welt - hier liegt unsere Verantwortung als ÖDP-Bündnis für Familien! Die ÖDP wird Aussagen wagen, die im Ökologie-Bereich unmissverständlich sind und dem Ernst der Lage entsprechen. Gleichzeitig werden unsere gesellschaftspolitischen Aussagen präzise wertkonservativ sein", so Suttner.


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