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            <title>ÖDP Bayern: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
            <link>https://www.oedp-bayern.de</link>
            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 22:03:37 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Thu, 16 Jul 2026 22:03:37 +0200</lastBuildDate>
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                        <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 08:41:58 +0200</pubDate>
                        <title>Arche Noah?</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/arche-noah</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wunderbar hat er das gesagt: „Die Region versinnbildlicht den Wandel vom Todesstreifen zum Lebensband.“ Ja, Markus Söder kann auch Philosoph! Und wer würde sich nicht über ein gemeinsames Naturschutzprojekt mitten in Deutschland freuen? Was die großen Naturschutzverbände seit der Wiedervereinigung nicht nur gefordert, sondern Stück für Stück aufgebaut haben, wurde mittlerweile zum 1400 km langen Biotopverbund. Und jetzt wird man die Sache noch weiter qualifizieren: Ein „Arche-Noah-Projekt“ habe man vor, sagte der Bayerische Umweltminister Glauber. Rund eine Million Euro will man für die Planungsphase aufwenden, kündigte die Staatssekretärin Hagedorn aus dem Bundesumweltministerium an – 75% vom Bund, 15% von den drei Bundesländern Bayern, Sachsen und Thüringen sowie 10% vom Naturschutzverband BUND. Wenn ich richtig rechne, wird sich Bayern also erst einmal mit 50 000 Euro an der Arche-Noah beteiligen, während der bürgerschaftliche BUND das Doppelte einsetzt. Na ja…<br /> <br /> Noch einmal: Das „Grüne Band“ ist wunderbar. Wer sich nicht darüber freut ist kein Naturfreund. Ich meine jedoch, dass sich Politiker beim Feiern solcher Projekte sehr zurückhalten sollten. Unter den Schlagworten „Bürokratieabbau“ und „Beschleunigung“ werden jetzt die Möglichkeiten der Naturschutzverbände massiv eingeschränkt. Künftig soll nicht wieder „irgendein Käfer oder eine Fledermaus“ eine neue Autobahn, ein neues Industriegebiet oder die Bebauung einer bisherigen „Brachfläche“ verhindern. Auch für die Pestizidindustrie und ihre Kundschaft soll das Leben leichter werden, indem Gift-Zulassungen lockerer gehandhabt und dauerhaft garantiert werden. <br /> <br /> Wir werden mit „Arche-Noah“-Projekten die biologische Vielfalt nicht erhalten können. Die in einer Industriegesellschaft zwanghaft ansteigende, intensive Nutzung von Räumen durch den Menschen hat fatale Folgen: Nahezu täglich werden bestehende „Lebensbänder“ durch menschliche Investitionen für viele Pflanzen-, Insekten-, Vögel-, Reptilien- und Säugetiergesellschaften zu „Todesstreifen“.  </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wer ist gemeint?</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/wer-ist-gemeint</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Für mich wird immer der Mensch im Mittelpunkt stehen“ sagen Politiker aller Richtungen gerne, wenn sie nach Ihren weltanschaulichen Einstellungen gefragt werden. Was so sympathisch und selbstverständlich klingt, ist meiner Meinung nach dreifach problematisch: <br /> <br /> Zum einen hat „der“ Mensch als Frau, Mann, Aktionär, Mitarbeiterin, Obdachloser, Mieterin, Migrant, Verfassungsfeind, Rentnerin, Kind… sehr unterschiedliche Interessen. Politik findet sich daher sehr oft in der Problemlage, den einen etwas zumuten oder wegnehmen zu müssen, um den anderen helfen zu können.  Wer steht jetzt im Mittelpunkt? <br /> <br /> Zum zweiten wissen wir mittlerweile aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse sehr genau, dass wir Menschen von einigermaßen stabilen natürlichen Gegebenheiten – Pflanzen, Tiere, Atmosphäre, Böden, Wasser – abhängig sind. Diese Gegebenheiten sind nicht „nice-to-have“. Sie sind vielmehr Voraussetzung für gutes, menschliches Leben. Vor allem aber: Die belebten Teile dessen, was wir Umwelt nennen, haben unabhängig vom Nutzen für den Menschen ihren Eigenwert, vielleicht sogar ihre Würde. Dürfen die ökologischen Gegebenheiten deshalb vielleicht auch hin und wieder im Mittelpunkt stehen?<br /> <br /> Und zum dritten besteht sehr oft ein großer Unterschied zwischen den Interessen der aktuell lebenden Menschen und den nach uns kommenden. Die Versuchung ist groß, die Interessen der Späteren zu verdrängen, die sich ja nicht lautstark in den direkten oder medialen Bürgerdialog mit politischen Entscheiderinnen und Entscheidern einmischen können. <br /> <br /> Wer ist also gemeint, wenn die Maxime „Mensch im Mittelpunkt“ vorgetragen wird? Politik im 21. Jahrhundert wird sehr oft Entscheidungen treffen müssen, die „dem Menschen“ aktuell nicht gefallen, aber wirksam die ökologischen Grundlagen sichern, Tiere und Pflanzen achten und die Lebenschancen künftiger Generationen erhalten. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 11:12:06 +0200</pubDate>
                        <title>Man mag sie einfach nicht…</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/man-mag-sie-einfach-nicht</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die familiäre Care-Arbeit hat keine Lobby. Nicht nur die Mitversicherung von Ehegatten in der Krankenversicherung und das Ehegattensplitting bei der Einkommensteuer stehen traditionell im Feuer, jetzt will Frau Gesundheitsministerin Nina Warken von der CDU (!) auch noch die Rentenpunkte für Menschen streichen, die Angehörige zuhause pflegen. Ich halte diese Absicht für schlimm. Die Anerkennung der kostenlos erbrachten Pflegearbeit bei der Rente ist ohnehin nicht üppig, aber sie wirkt positiv, weil sie Anerkennung für eine wertvolle Leistung bedeutet. <br /> <br /> Es ist eine Binsenweisheit, dass die familiäre Pflege das gesamte Sozialsystem entscheidend entlastet. Wie bei der Kinderbetreuung gilt: Würden alle die Zeitgeistforderung erfüllen und traditionelle familiäre Leistungen in öffentliche Einrichtungen auslagern, bräche das System zusammen. Fachpersonal und Räumlichkeiten reichen bei weitem nicht für alle. Heute finden 86% der Pflegeleistungen zu Hause statt und werden von Angehörigen erbracht, die dafür in der Regel ihre Erwerbsarbeitszeit reduzieren. Dafür gibt es Rentenpunkte. <br /> <br /> Es ist zynisch darauf zu setzen, dass wegen der Streichung der Rentenpunkte niemand die häusliche Pflege aufgeben wird. Genau solche Äußerungen kennt man aber von Frau Warken. Es wird einfach damit gerechnet, dass so ein „Sparvorschlag“ konfliktlos durchgeht, weil die betroffenen Menschen (Frauen!) ohne Gewerkschaft und ohne Lobbymacht, auch ohne Zeit für Proteste die neue Zumutung schon schlucken werden. Sie sind es ja gewohnt, ohne sonderliche Beachtung ihre Leistungen zu erbringen. <br /> <br /> Mich bestärkt der Vorschlag von Frau Warken darin, die Forderung nach einem ordentlichen Grundgehalt für familiäre Care-Arbeit zu erneuern: Es braucht dann weder Ehegattensplitting noch Mitversicherung und auch keine Rentenpunkte-Almosen mehr, wenn Care-Arbeit sozialrechtlich wie Erwerbsarbeit behandelt und folglich auch bezahlt wird. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Warum?</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/warum-1</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Man hat mich gefragt, warum auch „im Süden und Westen“ die AfD gewählt wird. Meine Antwort: Wir erleben den Rückschlag des Pendels zu 5 Einstellungen, die sich in den letzten Jahrzehnten verbreitet hatten:<br /> - Rechte und Chancen für Frauen, Abkehr von einem auf Härte und Dominanz ausgerichteten Männerideal<br /> - Ökologische Verantwortung, Orientierung an wissenschaftlichen Aussagen<br /> - Abscheu vor Nationalismus und Rassismus, Ja zur europäischen Einigung, Anerkennung berechtigter Interessen aller Länder und Menschen<br /> - Respektierung von Gefühlen und Bedürfnissen <br /> - Chancengerechtigkeit und Inklusion für Menschen mit Einschränkungen<br /> <br /> Wer das alles nicht so toll fand, bekommt jetzt von der AfD unverhohlen ein Angebot: „Bei uns bist du richtig und wirst nicht mit Korrekturforderungen belästigt. Bei uns gilt, was früher selbstverständlich und normal war: Männer herrschen, Härte statt Kuscheln, Vorrang für Stärke und Kraft, Klima ist Quatsch, Deutschland zuerst.“ <br /> <br /> Die These, dass der Rechtsextremismus wegen der Schwäche anderer Parteien erstarkt, reicht nicht. Die Zögerlichkeiten der letzten und der aktuellen Bundesregierung mögen den Trend verstärken; die Ursachen für die Gefährdung unserer Demokratie sind meiner Meinung nach aber anderswo zu finden: Viele Menschen haben ethische Verankerungen religiöser oder philosophischer Art verloren und suchen Ersatz. Leider sind dabei auch Konzepte „von früher“ wieder attraktiv. Mit besserer Politik – so nötig sie ist – wird man die giftigen Quellen alt-neuer Sinnkonzepte nicht austrocknen können. <br /> <br /> Nationalismus, Wissenschaftsfeindlichkeit, Geschlechterkampf, Respektlosigkeit und der Kult um Macht und Muskelmasse haben schon sehr viel Unheil verursacht. Wir dürfen uns respektvollen Umgang, Fairness, Menschenwürde und internationale Zusammenarbeit niemals wieder „abgewöhnen“. Das alles gehört zum guten Leben in einer Demokratie. Wer anderes behauptet, verdient klaren Widerspruch - notfalls auch von Freund zu Freund. Wer schweigt stimmt zu.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Keine Angst!</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/keine-angst</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder wird im Bundestag über die Organspende diskutiert. Wieder wird man sich wohl nicht auf eine klare Lösung des Problems einigen können. <br /> <br /> Immer wieder wird die Einführung eines Tempolimits auf den Autobahnen gefordert. Alle Argumente wurden tausendmal hin und her gewälzt. Aber es bleibt nur der Eindruck, dass die Debatte vergeblich ist. <br /> <br /> Ja und dann der Streit um eine Vermögenssteuer, um eine gerecht-maßvolle Erbschaftssteuer, oder um deren Abschaffung – leider so endlos wie fruchtlos!<br /> <br /> Oder der Vorschlag, den Übergang zum System „Bürgerversicherung“ zu wagen: Alle zahlen ein - für Rente, Pflege und Gesundheit. Stillstand.<br /> <br /> Seit Jahren werden zu diesen Problemen Debatten geführt – Entscheidungen gibt es nicht. Stoßen die Parlamente gerade an ihre Leistungsgrenzen? Sehr gefährlich! Die meisten Menschen wünschen sich nämlich Entscheidungen – so oder so. Wenn eine Demokratie das nicht leistet, schwindet das Vertrauen. Übrigens: Demokratische Entscheidungen sind korrigierbar - nur ganz wenige Grundfesten der Verfassung sind unantastbar. Deshalb sollte man vor demokratischen Entscheidungen keine Angst haben.  <br /> <br /> Es wird jetzt Zeit, die parlamentarische Demokratie mit der Möglichkeit des Volksentscheids zu ergänzen und zu stärken. Der Artikel 20 des Grundgesetzes nennt ausdrücklich Wahlen und Abstimmungen als Ausdrucksform der Volkssouveränität. Seit ich politisch denken kann, höre ich die Einwände: Die direkte Demokratie fördert den Populismus und den Extremismus! Es scheint andersrum zu sein: Entscheidungsarme Parlamente provozieren Populismus und Extremismus. <br /> <br /> Die bestehende demokratische Mehrheit in Deutschland wird populistische und extremistische Vorschläge bei Volksentscheiden ablehnen. Jede Niederlage wird die Extremisten schwächen. Und auch ein mit Volksentscheid beschlossenes Gesetz kann - wie jedes parlamentarisch beschlossene - vor dem Bundesverfassungsgericht überprüft werden. Deshalb: Keine Angst! Unsere Demokratie muss den Stillstand überwinden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Was ist am Brenner los? </title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/was-ist-am-brenner-los</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Musste das wirklich sein - den ganzen Tag Blockade? Wissen doch ohnehin alle, dass da viele Autos und LKW fahren. Dass die Deutschen mit ihrer Bürokratie den Basistunnel nicht voranbringen – dafür können doch wir Urlauber nichts! Und was hat´s den Tirolern gebracht? Ein Tag Ruhe und dann alles wie immer... <br /> <br /> Die Menschen am Brenner und an seinen „Zulauf“-Routen sind den Verkehr eigentlich seit Jahrtausenden gewöhnt. Der Verkehr hat ihnen die allermeiste Zeit genutzt, Arbeit und Einkommen verschafft, hat Menschen zueinander gebracht und vielfältigen Austausch von Waren und Ideen ermöglicht. Nicht verschwiegen darf werden, dass die günstige Alpenpassage auch Gegenstand von Konflikten und Kriegen war. Aber die meiste Zeit stand doch das Positive im Vordergrund: Man kam relativ schnell und bequem zu Fuß, mit Muli, Pferd, Kutsche, Fuhrwerk, Eisenbahn und endlich auch mit Fahrrad, PKW und LKW von Nord nach Süd und von Süd nach Nord. <br /> <br /> Aber jetzt: Gestank, Lärm, Heimatverlust, Gesundheitsgefahr und kollektive Wut. Der heutige Irrsinn auf der Alpenpassage hat einen systemischen Grund; es zeigt sich hier das zentrale Problem der industrialisierten Moderne besonders deutlich: Sinnvolles Maß wurde durch Wachstumszwang ersetzt - und der führt überall zu einem belastenden Zuviel. Die Bewegung der Waren und Personen macht die zwanghafte Vermehrung von allem nur sichtbar - das Problem selbst entsteht an anderer Stelle: Erst wenn eine vom Zwang der stetigen Aufblähung befreite und am Gemeinwohl orientierte Ökonomie eine Chance bekommt, wird auch der Verkehr abnehmen können. Der Basistunnel und die Elektrifizierung von PKW und LKW werden den Tirolern sicher Erleichterung bringen. Lärm und Feinstaub werden aber bleiben: Ein Ausbau der Autobahn (samt Abriss und Neubau der einst so gefeierten „Europabrücke“) wird schon fleißig geplant… <br /> <br /> Nur eine Kultur der (Selbst-)Beschränkung kann am Brenner und überall Lösungen bringen. Unser Problem heißt: Zu viel.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 29 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Schafft sie ab!</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/schafft-sie-ab</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Warum muss immer noch der Faktor Arbeit die Sozialsysteme finanzieren? Wer Arbeit für Menschen schafft, muss auch für deren Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung zahlen. Das nennt man dann „Lohnnebenkosten“ - rund 20% vom Bruttolohn. Weitere 20% gehen vom Brutto ab, weil auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzahlen. Wer statt eines Menschen ein System (Roboter, Automat, KI) “einstellt“, spart sich das und steigert gleichzeitig die Lasten im Sozialsystem: Mehr Arbeitslose, höhere Ausgaben, weniger Einzahler.<br /> <br /> Unser Sozialsystem ist eine Erfolgsgeschichte. Seit fast 150 Jahren wird krasse Armut verhindert. Im längsten Teil der Geschichte machten Krankheit, Invalidität oder Altersschwäche das arbeitende, "einfache Volk" bettelarm. In Ländern ohne Sozialsystem ist das leider auch heute noch zu besichtigen…<br /> <br /> Unser Erfolgssystem muss aber jetzt schnell anders finanziert werden. Eigentlich sollte man ein klares politische Ziel ausgeben: Schafft die Lohnnebenkosten ab! Der Fortschritt in den Bereichen KI und Robotik führt nämlich dazu, dass immer mehr Wertschöpfung ganz ohne menschliche Arbeitskräfte geschieht. Und ganz ohne Nebenkosten!<br /> <br /> Nur über das Steuersystem kann meiner Meinung nach das Sozialsystem stabil gemacht werden. Bislang gilt der steigende Zuschuss aus dem Bundeshaushalt an die Sozialversicherungen als „Politikversagen“. Ich meine, dass der Steueranteil viel höher werden muss, weil so auch Gewinne aus der Nutzung von Automaten und KI zur Finanzierung von Rente und Gesundheit beitragen. <br /> <br /> Man könnte zum Einstieg erst einmal alle beruflichen Ausbildungsverhältnisse von Lohnnebenkosten befreien und die anfallenden Beiträge aus der Steuerkasse begleichen. Das wäre gleichzeitig eine Anerkennung für alle ausbildenden Betriebe und eine wertschätzende Starthilfe für junge Leute. Ganz nebenbei würden wir alle uns daran gewöhnen, dass in Zeiten rasanter Automatisierung die Belastung des Faktors Arbeit keinen Sinn mehr hat. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 22 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Sinn und Unsinn</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/sinn-und-unsinn</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Mensch lebt nicht vom Brot alleine, auch nicht von Chablis und Spargel oder von Lottogewinnen. So nötig das Materielle ist, so nötig brauchen wir alle noch ganz anderes: Man nennt es Sinn. Weil es nicht materiell ist, kann man es nur schwer oder gar nicht berechnen, nicht portionieren oder in Bilanzen nachweisen. Aber es tut gut, wenn man es erlebt.<br /> <br /> Liberale Demokratien tun sich schwer damit, nicht-materielle Ziele in die politische Debatte zu bringen. Das ist eine gefährliche Sackgasse: Weil man „Gesinnungs“-Diskurse (was bedeutet eigentlich „gut leben“?) vermeiden möchte, schweigt man lieber zu Fragen von Sinn oder Unsinn, bleibt lieber im Bereich des Materiellen und redet nur noch über Mengen und Zahlen, über Gewinne und Verluste. <br /> <br /> Die Gegner der liberalen Demokratie stoßen in diese Lücke. Sie scheuen sich nicht, Sinnkonzepte anzubieten. „Völkische Identität“ ist so ein Angebot. „Gesunder Menschenverstand“ wird auch gerne verkauft. Und vor allem: „Du bist so wie du bist o.k. Du musst dich nicht ändern. Andere sind an allem schuld. Sie behindern dein Glück.“ <br /> <br /> Der bedrohlich anwachsende rechts-extremistische Aufbruch braucht geistigen Widerspruch. Wer nur materielle Ziele als Gegen-Angebot hat, hat zu wenig! Wir sollten vor allem den Freiheitsbegriff des Grundgesetzes bei aktuellen Problemen „bewerben“. Beispiel: Angesichts der Wehrpflichtdebatte sind nicht nur junge Leute verständlicherweise besorgt. Selbst wenn demnächst vielleicht wieder Pflicht statt Freiwilligkeit gilt, bleibt doch die Verfassungsgarantie der Kriegsdienstverweigerung (Grundgesetz Artikel 12a) bestehen. Gewissensfreiheit ist bei uns nämlich ein Staats-Ziel! <br /> <br /> Und weil gerade Pfingsten ist - ein Fest der gelingenden Kommunikation - möchte ich dazu auffordern: Nutzen wir doch alle unsere Möglichkeiten! Gehen wir auf Menschen zu, um zuzuhören und um zu reden – über Freiheit und Verantwortung, über Ideen und Pläne, über Sinn und Unsinn,. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 15 May 2026 08:57:18 +0200</pubDate>
                        <title>Mit Mehrwert-Garantie</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/mit-mehrwert-garantie</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Positive Wachstumszahlen sind derzeit ja eher knapp. Hier in den Kompass-Texten wird zudem eher kritisch mit dem Begriff Wachstum umgegangen.  Jetzt ist das mal anders: Dass die „3 Milliarden-Grenze beim Umsatz geknackt wurde“ freut mich vorbehaltslos; es handelt sich nämlich um die Bilanz der „Fairtrade“- Organisation für Deutschland. Sie zertifiziert Produkte, vergibt das bekannte Logo und sorgt dafür, dass zusätzlich zum garantierten Festpreis den Erzeugerinnen und Erzeugern im globalen Süden noch Investitionsprämien gezahlt werden können. Ein sinnvoller Kapitaltransfer - wen sollte Wachstum hier nicht freuen.<br /> <br /> 3,1 Milliarden Euro klingt gut. 9% Umsatz-Plus gegenüber dem Vorjahr kann sich auch sehen lassen. Und doch wurden 2025 in Deutschland pro Kopf nur rund 38 Euro für Produkte mit der „Mehrwert-Garantie“ ausgegeben – Bananen, Kaffee, Tee, Schokolade und vieles andere. Da ginge wohl noch deutlich mehr…<br /> <br /> Während sich heute auch große Diskounter als Partner des fairen Handels präsentieren, sträuben sich führende Markenhersteller. Vor allem in der Schokoladenecke – Namen seien hier nicht genannt – meint man offenbar, dass hohe Qualität auch ohne ethisches Argument am Markt bestehen kann. <br /> <br /> Genau hier werden die Grenzen der Fair-Trade-Bewegung sichtbar: So schön ein 3-Milliarden-Erfolg auch ist, so vergleichsweise klein bleibt diese Zahl, wenn man die Gesamtumsätze im Lebensmittelhandel von rund 250 Milliarden daneben stellt. Die Lösung ist bekannt, sie hatte schon einmal Konjunktur, wird aber derzeit wieder abgeschwächt und in Frage gestellt: Der Welthandel braucht gesetzlich festgelegte, ethische Mindeststandards in den gesamten Lieferketten. Jede ehrliche Arbeit hat überall ein selbstverständliches Recht auf existenzsichernde Bezahlung. Jeder Kauf eines Fairtrade-Produktes nutzt. Aber er sollte begleitet sein vom Einsatz für gute Politik.     </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 08 May 2026 10:12:11 +0200</pubDate>
                        <title>Themaverfehlung?</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/themaverfehlung</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es war der Schrecken des Deutschunterrichts: Man hatte einen Aufsatz geschrieben, interessante Argumente vorgebracht, Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung beachtet – aber die Bewertung war dann doch: Ungenügend. Thema verfehlt! Der Lehrer wollte etwas anderes lesen…<br /> <br /> Unsere Gesellschaft diskutiert derzeit über die Finanzierung des Gesundheitssystems. Eine Expertenkommission hat getagt und Vorschläge erarbeitet. Die Lobby ist natürlich höchst aktiv - alle versuchen die größten Lasten für die eigene Gruppe abzuwenden. Man stelle sich vor, dass sich jetzt die Biobauern zu Wort melden und im Rahmen der Gesundheitsreform eine existenzsichernde Leistungsprämie für Ökobauernhöfe fordern würden. Das Urteil in der Öffentlichkeit wäre sicher: Themaverfehlung – Note 6! <br /> <br /> Leider verdichten sich aber die Studien: Pestizide machen mit hoher Wahrscheinlichkeit Menschen krank. Opfer sind nicht nur viele „konventionell“ arbeitende Bauern und Bäuerinnen, Gärtnerinnen und Gärtner, sondern auch Bewohnerinnen und Bewohner von Regionen mit intensiver Landwirtschaft. Nicht nur für die Parkinsonkrankheit, sondern mehr und mehr auch für diverse Krebserkrankungen werden Zusammenhänge erkennbar. Vor allem die vielfach auftretende Kombination von verschiedenen Pestiziden steht unter Verdacht: Was für sich genommen als ungefährlich gilt, kann als Teil eines „Cocktails“ problematisch werden.<br /> <br /> Zurück zur Gesundheitsreform: In Fachkreisen ist man sich einig: Wir müssen den Schwerpunkt auf die Prävention legen. Nur, wenn wir erfolgreicher als bisher Krankheiten vermeiden, wird das Gesundheitssystem auch in der Zukunft finanzierbar bleiben. Deshalb: Die ganze Landwirtschaft muss ökologisch werden! Dass das geht, beweisen die praktizierenden Biobetriebe überall auf dem Planeten seit vielen Jahrzehnten. Und wenn wir weniger Tiere füttern reichen auch die erzeugten Mengen.<br /> <br /> Thema verfehlt? </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 01 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Jetzt auftanken!</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/jetzt-auftanken</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nein, es geht nicht um Erdölprodukte. Ich will auch nicht dazu auffordern, jetzt bei reduzierter Steuer wieder großzügiger mit Treibstoff umzugehen. Die Energie, die ich meine kommt kostenlos, sie kommt zwar von der Sonne - aber es geht nicht um Elektrizität. Es ist nur der Frühling. Ich empfehle, auch diesen Text schnell wegzuklicken und einfach raus zu gehen: Nahezu überall ist gerade viel los und es lohnt sich die Augen aufzumachen, die Ohren zu entstöpseln und tief durchzuatmen.</p>
<p>Biologinnen und Biologen sagen uns, dass gerade in vielen großen Städten (Hotspot Friedhof!) der Begriff Arten-„viel"-falt" immer noch zutrifft. Es gibt aber auch auf dem intensiv genutzten Land vielerlei, was fliegt, kriecht, grünt, blüht und duftet. Und alles das wirkt auf unser Gemüt. Kostenlos und positiv. Das ist der Unterschied zu vielem anderen, was uns leider auch täglich anmacht. Deshalb muss man jetzt die Tage nutzen und rausgehen. Am besten jemand mitnehmen, der vielleicht eine Stütze braucht und es alleine nicht mehr schafft. Oder auch jemand, der sich besser auskennt als man selbst und deshalb mehr sieht, mehr hört, mehr Tiere und Pflanzen beim Namen nennen kann.</p>
<p>Ich bin überzeugt, dass Schönheits- und Vielfaltserfahrungen politisch wichtig sind. Gerade ökologisch bewusste und informierte Menschen stehen immer in der Gefahr, die erkannten Probleme mit großem Ernst zu präsentieren. Wenn man nicht aufpasst, entsteht so in den Köpfen aller Beteiligten eine Bedrohungssituation („Scherbenwelt"), von der man sich möglichst schnell wieder abwenden möchte. Aktive Liebe zur Natur entsteht so nicht.</p>
<p>Jetzt also Schönheiten wahrnehmen und genießen. Man muss nicht nur wissen und kennen, sondern auch bestaunen, riechen und schmecken, was einen zur Aktivität treibt. Naturschutz und ökologisches Engagement stehen immer auch auf der Seite von Schönheit und Lebenslust.</p>
<p>Deshalb: Raus jetzt!</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:21:15 +0200</pubDate>
                        <title>Ahnungslos oder verlogen?</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/ahnungslos-oder-verlogen</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Frau Dr. Weidel behauptete kürzlich nach einer Klausurtagung ihrer Bundestagsfraktion in Cottbus vor der Presse, dass Wind- und Sonnenenergie in Deutschland „die Energiekosten durch die Decke“ gehen lassen.<br /> <br /> Ist diese nach formalen Gesichtspunkten hochgebildete Frau (Hochschulstudium, Promotion) eigentlich bemitleidenswert ahnungslos oder doch nur verlogen? Was sie sagt, hat mit den tatsächlichen Gegebenheiten nämlich absolut nichts zu tun: An der Strombörse in Leipzig sinken die Preise immer dann, wenn Sonne und Wind “liefern“. Nur wenn man viel Kohle und Gas für die Stromerzeugung braucht, „gehen die Preise durch die Decke“. Dass man aktuell viel Geld beim Tanken loswird, hat mit Sonne und Wind sowieso nichts zu tun. Das sollte auch Frau Dr. Weidel erkennen können: Wind und Sonne liefern den günstigsten Strom. Wer elektrisch fährt, ist fein raus. Wer eine eigene PV-Anlage nutzt ist noch besser dran. Das dürfte auch an Frau Weidels Wohnsitz in der Schweiz nicht anders sein… <br /> <br /> Fakt ist, dass die Treibstoffpreise durch die Decke gehen, weil die Förderer der AfD, Donald und Wladimir, gerne Kriege anzetteln und deshalb weltweit die Versorgung mit fossilen Stoffen nicht nur stockt, sondern rasant teuer geworden ist. Dass beide Herren (und natürlich auch ihre speziellen Freunde) direkt vom Verkauf fossiler Energiestoffe profitieren, sei nur am Rande erwähnt. <br /> <br /> Ahnungslosigkeit und Verlogenheit sind von außen schwer zu heilen. Wer von diesen Problemen belastet ist, kann sich nur selbst helfen: Man muss in sich gehen und sich Vernunft, Erkenntnis und Wahrheitsliebe als Maximen persönlich neu aneignen und dauerhaft gelten lassen. Von außen kann nur der Zustimmungsentzug bisheriger Partnerinnen und Partner zur Heilung beitragen. Deshalb meine Bitte an alle Wählerinnen und Wähler: Helfen sie Frau Dr. Weidel durch Zustimmungsentzug! Mit Ahnungslosigkeit und Verlogenheit wird man auf Dauer nämlich nicht glücklich.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 09:15:10 +0200</pubDate>
                        <title>Weg damit?</title>
                        <link>https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/kompass-orange-blog/newsdetails/news/weg-damit</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dass „Care-Arbeit“ unverzichtbar ist, wissen so ziemlich alle: Nicht nur Familien verlieren ohne Sorge fürs Alltägliche und ohne Zeit füreinander ihre Stabilität; wir alle verlieren als Gesellschaft große Stücke unserer sozialen Kultur, wenn immer mehr Kinder und Jugendliche bindungsschwach aufwachsen, wenn zuhause nicht mehr gekocht und gemeinsam gegessen wird, wenn Projekte aus Zeit- und Kräftemangel nicht mehr gelingen, wenn Feste an kommerzielle Event-Locations „ausgelagert“ und Erlebnisse als „Rundum-sorglos-Paket“ eingekauft werden.<br /> <br /> Wer genauer hinschaut wird auch feststellen, dass  sich Menschen, die entweder ganz oder in Teilzeit familiäre Care-Arbeit machen, sehr oft zusätzlich in Ehrenämtern engagieren, unbürokratisch Nachbarschaftshilfe leisten und kostenlose Fahrdienste erledigen. Wer hat schon für so etwas Zeit? Genau.<br /> <br /> Hauptsächlich geht es bei der Care-Arbeit natürlich nicht um Ehrenämter, sondern um die Versorgung von Kindern, um die Begleitung von Menschen mit Einschränkungen sowie um die häusliche Betreuung und Pflege von alten Angehörigen. All diese Leistungen werden auch außerfamiliär erbracht. Wieviel das kostet, kann man an den Sozialetats ablesen… Familiäre Care-Arbeit hingegen ist konkurrenzlos billig. <br /> <br /> Jetzt läuft ein Programm ab, das man nur als Generalangriff auf die familiäre Kultur bezeichnen kann: Zwei Leistungen der Gesellschaft, mit denen bisher wenigstens eine kleine Wertschätzung der familiären Arbeit erfolgte, stehen unter politischem und medialem Dauerbeschuss: Die beitragsfreie Mitversicherung von nicht erwerbstätigen Partnerinnen und Partnern in der gesetzlichen Krankenversicherung und das Ehegattensplitting. <br /> <br /> Auf beide Leistungen könnte gerne verzichtet werden, wenn, ja wenn es für familiäre Care-Arbeit endlich einen sozialversicherungspflichtigen Lohn gäbe. So lange diese gesellschaftlich wertvolle Arbeit (siehe oben!) kostenlos erbracht wird, sind die beiden genannten Leistungen als Mindest-Anerkennungen unverzichtbar. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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