Was haben Frauen,

Fukushima, die Beseitigung rassistischer Diskriminierung und die Pressefreiheit gemeinsam? Na, wissen Sie es? Allen haben die UN einen internationalen Gedenktag gewidmet. Und gestern waren wir Verbraucher dran. Wie – die Verbraucher? Nur weil wir Güter brauchen und verbrauchen, muss man unser doch nicht gedenken. Was soll das? Da denke ich an eine Geschichte, die mir genau einen Tag vor diesem Gedenktag passiert ist. An meiner Arbeitsstelle lag eine Eierschachtel irgendwo auf dem Tisch und ein Kollege wollte wissen, woher die wohl stammten. Zur Herkunft sollte man einen QR-Code scannen. Gesagt, getan, die Eier stammten von ALDI Süd. Das allerdings war vorher schon bekannt. Das Handy verwies auf die Internetseite von ALDI Süd und von dort aus kamen wir auf den Hinweis, wir sollten einen weiteren Code eingeben. Dieser bestand aus Ziffern und war auf die Schachtel aufgeklebt. Auch dies taten wir und das Handy gab uns den entscheidenden Hinweis: Wir sollten auf die Eier selber schauen und auf die Kennzeichnung auf der Schale. Da wussten wir vorher, aber die Eier waren ja nicht mehr da! Der Kollege allerdings ließ sich nicht von seinem Vorhaben abbringen und suchte ein entsprechend großes Teil der Eierschalen aus dem Biomüll heraus. Der Code darauf wies uns schließlich darauf hin, dass die Eier aus Bodenhaltung und aus Krümmel (bei Hamburg) stammten. Von so weit? Was wir als Verbraucher so alles durchmachen! Klar ist auf alle Fälle: Auch wir Verbraucher brauchen unseren Gedenktag. Und der war gestern. Alles Gute!


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