15.12.2017

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Vielleicht kennen Sie die Hollywood-Klamotte über einen TV-Reporter, der dazu verdammt ist, an jedem neuen Tag dieselbe Situation durchleben zu müssen. So ähnlich kommt man sich als Wähler vor, der wieder einmal zuschauen darf, wie ein „Spitzenpolitiker“ aus seinem Amt heraus auf eine lukrative Stelle in der Wirtschaft wechselt. Negatives Vorbild dieses Mal ist Hannelore Kraft von der SPD, die im Juni als NRW Ministerpräsidentin abgewählt wurde. Nachdem Sie in ihrer Amtszeit den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung verhindert hat, wird sie jetzt mit einem Posten im Aufsichtsrat des Kohlekonzerns RAG belohnt. Sicherlich könnte sich Genossin Kraft auf den Ex-Kanzler Schröder berufen, der in seiner Amtszeit die Ostsee-Erdgaspipeline durchgesetzt hat und jetzt von seinem „Freund“, dem  „lupenreinen Demokraten“ Wladimir Putin mit dem Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden der Nord Stream AG und von Rosneft belohnt wurde. Man darf schon gespannt sein, welchen Posten eine „Spitzenkraft“ wie z. B. Verkehrsminister Dobrindt, CSU, einmal einnehmen wird. Mein Vorschlag: Diesel-Entwicklungschef bei VW. Und da wundert man sich über Politkverdrossenheit und Protestwähler. Wie gesagt, und täglich grüßt das Murmeltier….

Kategorie: Demokratie

Pressemitteilungen

Die CSU soll mit Gerd Müller als Spitzenkandidat antreten

03.12.2017

ÖDP-Chef Mrasek sieht im Entwicklungsminister „den perfekten Anti-Söder und Anti-Seehofer in einer Person“
Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller wäre nach Ansicht der bayerischen ÖDP der richtige CSU-Spitzenkandidat zur Landtagswahl. "Wir wissen zwar aus Erf...
 
 

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