An Allerheiligen

wird aller Heiligen, Märtyrer und Verstorbenen gedacht, auch der Heiligen, um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott. Wenn sachfremde Spötter die Heiligen und das Ideal der Heiligkeit eher im Elfenbeinturm meditativer Nabelschau ansiedeln, könnte das Konzept von (nicht nur) Christen, die nicht nur beten, sondern handeln, ein Produkt des Heiligen Geistes sein. Solche Heiligen brechen zu verlorenen Orten auf, wo das verzweifelt fehlt, was sie an Aufmerksamkeiten mitbringen; unspektakulär, ohne Geschenkfolie und Schleife. Das furchtbare Heilige, das Neue, das Andere, das Überwältigende, ist das Unvergessliche und Unauslöschliche. Wer gleichwohl befürchtet, dass ihm der ganze Sakra-Zinnober vom Himmel hoch aufs Gemüt schlägt, hat immer noch die Wahl, sich dem Unbehagen hoffnungsvoll zu stellen. Wer weiß, wozu das gut ist … Fürchtet! Euch! Nicht.


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