Die Bayerische Staatszeitung

fragt in Ausgabe 4 dieses Jahres Vertreter der im Landtag vertretenen Fraktionen danach, was Bayern tun müsse, um für den Klimawandel gerüstet zu sein. Otto von Hünnerkopf (CSU) schreibt über Investitionen in den Hochwasserschutz und über die eigene Elementarschadenversicherung, für die ein jeder selbst verantwortlich sei. Aber auch mögliche Phasen von Trockenheit nennt er als Auswirkungen des Klimawandels. Martin Stümpfig (Grüne) steigt tiefer in das Thema ein und benennt neben dem Hochwasserschutz auch Maßnahmen zum Schutz von Wäldern oder die Landwirtschaft als Handlungsfelder. Er nennt die Altbausanierung und die E-Mobilität, um den Wandel zu bremsen. Die ÖDP spricht – ehrlicher – von einer Überhitzung des Klimas, die uns droht und wir sehen die E-Mobilität als eine Möglichkeit, um die Luft in Städten sauber zu halten. Der Klimaüberhitzung werden wir mit ihr nicht adäquat begegnen können. Sie ist kein Energiespar-Modell. Und noch etwas spricht die ÖDP unumwunden zu: Um für eine weitere Überhitzung gerüstet zu sein, müssen wir sie möglichst klein halten. Und dies funktioniert nicht ohne eine Reduzierung unseres Energie- und Rohstoffverbrauchs. Verkehr und Produktion müssen weniger werden. Eine Wachstumspolitik oder ein Weiter so werden uns noch leid tun.


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