14.07.2011
ÖDP erfreut: Wendehals Seehofer stellt Studiengebühren in Frage
Mit Zähnen und Klauen hat die CSU die Einführung von Studiengebühren in Bayern durchgesetzt und verteidigt. Studiengebühren von rund 500 Euro pro Semester seien auch für ärmere Studenten problemlos ohne Kredite zu finanzieren, sagte etwa der damalige CSU-Minister Thomas Goppel. Sie müssten lediglich jeden Monat für hundert Euro auf etwas verzichten oder zwei Nachhilfestunden geben.
„Das war schon immer eine Falschaussage. Studiengebühren stellen für wenig begüterte Studenten eine erhebliche Hürde dar“, sagt ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek. „Außerdem hat sich gezeigt, daß die Hochschulen mit dem eingenommenen Geld alles Mögliche anfangen, nur nicht die Studienbedingungen verbessern: Sie bunkern die Gebührengelder - vgl. Brief von Minister Heubisch vom 19. 11. 2010 - und geben sie sogar für studienfremde Zwecke aus. An der Universität Passau hat man z. B. mit Studiengebühren eine Tiefgarage saniert“, so Mrasek.
Die ÖDP war daher immer für Gebührenfreiheit von der frühkindlichen Bildung bis zur Hochschule. Sie fordert wie beim Büchergeld die sofortige Abschaffung der Studiengebühren.
Eine gute Zusammenstellung, wie Gebührengelder mißbraucht werden, findet sich in diesem auf Youtube eingestellten Video:
www.youtube.com/watch
Kategorie: Hochschule, Bildung, Soziales



Vorhandene Kommentare
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So schnell kann die ÖDP die angebliche Meinungsänderung von Wendehals Seehofer gar nicht kommentieren, wie dieser seine Meinung schon wieder geändert hat. Saß beiseite, die Forderung der ÖPD nach einer Gebührenfreiheit der gesamten Bildung ist richtig.