25.01.2010

ÖDP ruft zu „Widerstand gegen Atomkraft per Marktwirtschaft“ auf!

Suttner: „Demonstrativ zu Stromanbieter ohne Atommüll wechseln!“

Jetzt rächt sich der missglückte Deal von Rot-Grün mit den Atomkonzernen. Die Entscheidung der Bundesregierung, auch die allerältesten Atomkraftwerke einfach weiterlaufen zu lassen, die Atommüllproduktion ungehindert fortzusetzen und den Stromkonzernen weitere Milliardengewinne zuzuschanzen erfordert nach Ansicht des ÖDP-Landesvorsitzenden Bernhard Suttner eine marktwirtschaftliche Antwort aller verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürger: „Der sofortige Wechsel zu einem atommüllfreien Stromanbieter ist jetzt mehr denn je ethisch geboten. Nicht nur Privatleute sondern vor allem auch Kommunen, Kirchengemeinden, öffentliche Einrichtungen, Arztpraxen und andere mittelständische Unternehmen sollten demonstrativ zu einem zertifizierten Ökostromanbieter wechseln, aus der Atommüllproduktion aussteigen und dies auch öffentlich machen.“ 

Nach Suttners Ansicht zeigt die Erlaubnis zum Weiterbetrieb aller alten Atomkraftwerke auch, welche Konstruktionsmängel der „seinerzeitige Deal von Rot-Grün mit den Atomkonzernen“ zum angeblichen Atomausstieg hatte: „Statt das Atomgesetz zu ändern und z.B. die volle Haftpflicht für alle Anlagen zu verlangen hat man eine jederzeit kündbare Absprache über Strommengen mit den Konzernbossen getroffen.“

Diese Abmachung löse sich jetzt zum Schaden des Gemeinwohls in Luft auf. Übrig blieben jedoch Riesengewinne bei den Atomkonzernen: „Alleine die Erlaubnis zum Betrieb von Zwischenlagern für den Strahlungsmüll bei den Atomkraftwerken ist für die Konzerne Gold wert“ stellt der ÖDP-Vorsitzende fest. Diese Erlaubnis war seinerzeit die Leistung der rot-grünen Bundesregierung, mit der sie den Konzernen die jetzt völlig wertlose Unterschrift unter den angeblichen „Ausstieg aus der Atomkraft“ abhandelte.

Kategorie: Energie / Verkehr

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