03.06.2011
KTG ab nach Fukushima!
KTG steht als Abkürzung nicht nur für den CSU-Lügenbaron, sondern auch für die Kerntechnische Gesellschaft in Deutschland. Und diese hat seit letzter Woche eine neue Vorsitzende: Petersen, Astrid Petersen. Satzungsgemäßer Auftrag: Förderung der friedlichen Nutzung der Atomkraft. „Das erfordert Ausdauer. Eben einen Arsch in der Hose“, sagte sie. Die Dame hat bewiesen, dass sie genau an der richtigen Stelle dieser Dinosaurier-Vereinigung steht. Sinngemäßes Fazit ihrer Rede: in der Anti-Atomkraft-Bewegung gibt es nur irrationale Idioten, nur die deutschen Ingenieure haben genug Sachverstand um eine fundierte Debatte führen zu können und die Japaner waren sicherheitstechnische Schlamper. Mein Vorschlag wäre, die KTG samt ihrer neuen Chefin und ihrem geballten Sachverstand nach Fukushima zu schicken. Der Supergau wäre wohl binnen kürzester Zeit beendet und wir hätten den Verein los. Da sie aber wahrscheinlich nicht gehen werden, kann die Anti-AKW-Bewegung nur eines anbieten: Einen Tritt mit einem großen Stiefel in das oben genannte Körperteil! Fördert vielleicht das Denkvermögen…
Link zum Originalartikel in der taz vom 19.5.2011:
www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-neue-frau-der-atomlobby/


Vorhandene Kommentare
Seite 1
Endlich mal ein erfrischender, direkter und ungeschminkter Kommentar. Das habe ich ebenso schon in einem vorherigen Kommentar angeregt: Die ganze Bundestagsmehrheit ab nach Fukushima, denn reisen tun die Herren und Damen Abgeordnete eh gern auf Staatskosten, und dann ab in die Asse zum "Zwischenlagern". Gerne den von Agnes Becker vorgeschlagenen Arschtritt noch dazu. Verantwortung? Lächerlich. Hauptsache das private Geldbörserl ist fett gefressen. Am Ende muss für deren Mist im Fall des Falles sowieso das ganze Volk herhalten, und sie selbst sitzen auf ihren Privatinseln und Privatherrenhäusern ganz weit weg im Ausland und schauen besorgt und voller Mitgefühl in die Kameras. Wer da noch an gesellschaftliche Verantwortung glaubt, der hat sie nicht mehr alle.
Und Reinhard schreibt es auch richtig: Ein naives Blondchen soll nun für heitere Stimmung im Atomkraftwerkstreit sorgen, auf Seiten der Atomkraft-Kassierer. Ganz nach dem Motto: Nicht der Inhalt zählt, sondern nur die Verpackung. Gäbe es keinen emotionalen Streit bei diesem Thema wegen Fukushima, hätte sie den Posten eh nicht bekommen, sondern ein "Nadelstreifer".
Die Atomlobby zieht jetzt alle Strohhalme, um die Meiler am Netz zu halten. Als letztes Mittel dieser knallharten Herren um RWE-Boss Großmaul ähh Großmann, Eon-Theyssen & Co muss jetzt offenbar ein medienwirksames Quoten-Blondchen namens Astrid Petersen herhalten. Aber wer an einer der vergangenen Anti-Atom-Demos teilgenommen hat weiß, das wird als ein Himmelfahrtskommando in die Geschichte ingehen. Ihre Mission wird als "Petersens Mondfahrt" in die Geschichte eingehen.
Die Atomlobby zieht jetzt alle Strohhalme, um die Meiler am Netz zu halten. Als letztes Mittel dieser knallharten Herren um RWE-Boss Großmaul ähh Großmann, Eon-Theyssen & Co muss jetzt offenbar ein medienwirksames Quoten-Blondchen namens Astrid Petersen herhalten. Aber wer an einer der vergangenen Anti-Atom-Demos das wird ein Himmelfahrtskommando teilgenommen hat weiß, das wird eine Himmelfahrtskommando dieser Dame. Ihre Mission wird als "Petersens Mondfahrt" in die Geschichte eingehen.