30.12.2011
Gute Vorsätze
nimmt man sich üblicherweise für das neue Jahr. Bei der Bundesregierung scheint das anders zu sein. Kaum kommt die Nachricht, dass der erzeugte Solarstrom weiter kräftig steigt, angesichts des doch so schön verkündeten Atomausstiegs eigentlich eine gute Nachricht, kommen schon die ersten Forderungen nach weiteren Förderungskürzungen oder sogar Streichungen. Man wird das Gefühl nicht los, dass der verkündete Atomausstieg doch noch nicht so endgültig ist. Die Lobbyisten von e-on und Co. scheinen ganze Arbeit zu leisten. Und die Politiker möchten die großen Stromkonzerne auch nicht zu sehr verprellen, schließlich sind diese ja spendable Gönner der Parteien und stellen haufenweise gutdotierte Posten für amtsmüde Politiker zur Verfügung.
Die ÖDP kämpft auch 2012 für den schnellstmöglichen Atomausstieg und für die größtmögliche Förderung der regenerativen Energien, denn hier geht es um unsere Zukunft, und zwar nicht nur die bis zu den nächsten Wahlen sondern auch für die kommenden Generationen.


Vorhandene Kommentare
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Wir schalten nicht alles ab, sondern erst einmal das, was überflüssigerweise läuft, wir sparen zunächst dort ein, wo es uns leicht fällt und ersetzen den Rest dann durch die Regenerativen und mehr Effizienz. So sieht's aus! Und dann werden wir wohl auch wieder lernen müssen, auf ein bisschen Luxus zu verzichten - am besten dort, wo er uns sowieso nicht gut tut. Wir werden - ob wir das wollen oder nicht - wieder genügsamer leben. Ich freue mich darauf.
Wir schalten alles ab und kaufen kostengünstig Atomstrom aus dem viel sicheren Ausland.