03.02.2012
Energiewende und Zeil
Wenn’s darum geht die Förderung der Photovoltaik „anzupassen“, ist Herr Minister Zeil schnell beim Einfordern umgehender Schritte, denn „es wäre unverantwortlich, vor der aktuellen Entwicklung die Augen zu verschließen“ (PM 11/12 Wirtschaftsministerium).
Er sollte lieber fordern, dass der beschlossene „Sonderkundenaufschlag“ den die Bundesnetzagentur zu verantworten hat, schnellstens wieder rückgängig gemacht wird. Dass Stromgroßverbraucher zukünftig keine Netznutzungsgebühr mehr zahlen müssen gleicht einem Stück aus dem Tollhaus! Die trotzdem anfallenden Kosten werden – Lösung a la schwarz-gelb –auf alle Verbraucher umgelegt, d.h. die Allgemeinheit subventioniert die Stromgroßverbraucher !!!
„Unverantwortlich“ aus ÖDP-Sicht ist auch, dass Zeils Haus zum Thema „Energieeffizienz“ bis dato völlig untätig geblieben ist und beim enorm wichtigen Thema Einsparung nur Banales zu erfahren ist. Alle großen Sprüche dass man die Wende wolle - Schall und Rauch !


Vorhandene Kommentare
Seite 1
Sehr leidenschaftlich, der Artikel.
Aber er scheint mir nicht einzubeziehen, dass Zeil keinerlei Interesse an einer gerechten Kostenverteilung hat. Dass die Bundesregierung ausschließlich im Interesse der (Groß-)Industrie und der konventionellen Energiewirtschaft handel und manipuliert, ist mehr als deutlich.
Und das ist die Schattenseite der Demokratie - das Volk hat diesen korrupten Haufen gewählt.