25.05.2011
Benzinpreise
sind zu hoch! So lauteten in dieser Woche die Schlagzeilen und sogar die sonst mit ruhiger Hand agierende Kanzlerin hatte sich zu Wort gemeldet. Irgendwie scheint die aktuelle Debatte um den Atomausstieg unsere Klimaprobleme in den Hintergrund zu drängen. Dabei steigen die Temperaturen seit Jahren ungebremst dramatisch an. Wir müssen runter von ca. 12 Tonnen CO2, die ein Deutscher durchschnittlich produziert – und die Zielmarke liegt bei etwa 3 Tonnen. Das funktioniert nur mit höheren Rohstoff- und Energiepreisen. Und dann werden sich viele Mittel und Wege finden lassen, um bei verändertem Nutzerverhalten auch nicht tiefer in die Tasche greifen zu müssen.


Vorhandene Kommentare
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Dass nicht alles rosarot ist, ok. Dass man zukünftig unabhängig vom Preis, auch rein von der Verfügbarkeit her sich anders verhalten werden muss, ebenso klar.
Aber bitte aufhören mit den Übertreibungen und dem Dramatisieren. "...steigen die Temperaturen... ungebremst dramatisch an", entschuldigung, man kann alles wirklich übertreiben. In solchen Aussagen tut man gerade so, als hätte man die Weisheit über das Klima mit dem Löffel gefrexxxx. Und dann schaut sich der normale Deutsche um und sagt erstmal nur: Supi, muss ich nicht mehr nach El Arenal fahren, das kann ich jetzt am Chiemsee auch erleben. Außerdem frage ich mich, wie man auf die reduzierten 3 Tonnen kommt? Warum nicht 2,8 oder 2,5 oder gar 1,9? Wer behauptet, dass genau 3 Tonnen ideal wären? Und wer berechnet das am Ende wie? Tausende von Meteorologen können nicht einmal 1 Woche im Voraus das Wetter für ein bestimmtes Gebiet zu 99,9% vorhersagen, aber auf einmal nimmt man bei solchen Themen die "Experten (wo sitzen die eigentlich, wie heißen die, was machen die den ganzen Tag, außer Kaffee saufen; von wem werden die bezahlt und wie hoch...)" zu 100% ernst!??!!???!
Ebenso frage ich mich, warum alles immer nur über den Preis gehen muss? Wie wäre es mal mit einem ordentlichen Angebot? Menschen immer nur durch höhere Preise zum Beispiel zum Bahnfahren zu "zwingen" scheint ein passendes Mittel zu sein. Selten (außer vielleicht von der Vereinigung -Pro Bahn-) hört man in der Politik, welche am Hebel bei der Bahn die ganze Zeit sitzt, dass man die Menschen mit konkreten, praktischen Angeboten überzeugen sollte, statt sie immer nur durch Preise oder Steuern zu zwingen.
Auf die Menschen zugehen und sich mit ihnen auseinandersetzen, auch mal sich eingestehen, dass es viele Menschen gab, gibt und immer geben wird, denen alles oder vieles egal ist, außer ihr eigenes Fortkommen und Überleben. Mit Zwang glaubte man auch die letzten Jahrzehnte aus jungen Männern im Zivildienst aufrichtige, soziale Wesen machen zu können, und im Wehrdienst ordentliche und gehorsame. Mensch, Leute, das kann doch so nicht weitergehen. Und jetzt höre ich auf, bevor ich mir hier noch einen Wolf schreibe.